Foto-Apps für das iPhone

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KONSUMENT 8/2017 veröffentlicht: 27.07.2017

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Aktuelle Smartphones werden mit immer besseren Kameras ausgeliefert. Mit den richtigen Apps gelingen damit beeindruckende Aufnahmen.

#nofilter lautet ein derzeit viel verbreiteter sogenannter Hashtag. Damit bringen in sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook Puristen ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass die nachträgliche Bearbeitung von Fotos den Blick auf die Wirklichkeit verstelle.

Dabei wird allerdings unterschlagen, dass Authentizität auch in Zeiten der analogen Fotografie keineswegs garantiert war. Die Wahl des Filmes hatte ebenso Einfluss auf das Ergebnis wie die Art der Filmentwicklung und die Arbeit in der Dunkelkammer. Heute sorgen Apps dafür, dass Fotos einen Augenblick so festhalten, wie man ihn erlebt und empfunden hat oder nachträglich inter­pretiert.

Wir haben einige der besten Foto-Apps für iOS zusammengestellt, entnommen dem aktuellen KONSUMENT-Buch "100 iPhone-Apps".

iOS Fotos Von Haus aus gut: Die Fotos-App

Das iPhone 7, und ganz besonders das 7 Plus mit seiner Doppellinse, haben technisch einen riesigen Sprung nach vorn gemacht. Zur Hardware gehört allerdings auch die richtige Software, die auf allen iOS-Geräten bereits vorinstalliert ist. Die Fotos-App erledigt alles, was man für den Hausgebrauch benötigt, und noch einiges mehr. Sie kümmert sich nicht nur um das Sortieren der Bilder nach Datum und Motiven, sondern ermöglicht auch erste Korrekturen sowie das Teilen Ihrer Aufnahmen. Einzelbilder wie auch ganze Alben können direkt aus der App heraus für andere bereitgestellt werden. Das Synchronisieren über alle Geräte hinweg ist ebenfalls möglich.

Das setzt voraus, dass die Aufnahmen in der iCloud gespeichert werden. Datenschutzrechtliche Bedenken zerstreut Apple gern mit dem Hinweis auf die Verschlüsselung persönlicher Daten. Eine Vertrauensfrage bleibt das Speichern privater Bilder auf einem Internetserver gleichwohl. Bei jedem Foto werden zudem zusätzlich unsichtbare "Metadaten" mitgespeichert. Dazu gehören unter anderem das Datum sowie der Ort, an dem die Aufnahme entstanden ist. Hinzu kommt die Bildanalyse, die Szenen, Gesichter und Objekte erkennt. Das erleichtert das Sortieren und die Suche nach Personen oder Motiven – leider auf Kosten des Datenschutzes.

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Kommentare

  • Im Gegensatz
    von Grouper am 29.08.2017 um 15:09
    zur Konsument-Redaktion kann ich den Foto-Apps. von Apple und Google gar nichts abgewinnen. Ich benötige weder eine Vorsortierung, noch ein Abspeicherung nach Datum. Auch eine Gesichtserkennung ist nicht notwendig. Alles, was ich benötige, ist das einfache Abspeichern von Bildern. Sortieren tu ich sie mir dann selbst. Für eine Fotopräsentation benötigt man nämlich weder eine chronologische noch eine nach Motiven sortierte Abspeicherung. Eigentlich mag ich überhaupt keine Automatik, sondern maximal die Möglichkeit, ein bestimmtes Programm aktivieren zu können. Und zwar optional. Die Foto-Apps. von Apple und Google sind meines Erachtens ein großer Mist. Daß sie außerdem noch Daten sammeln, ist ein zusätzliches Ärgernis.
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo