Aluminium in Kosmetika und Lebensmitteln

Nicht nur in Deos oder Alufolie

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KONSUMENT 7/2014 veröffentlicht: 26.06.2014

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Alu im Alltag: Aluminium sorgt für Verunsicherung unter Konsumenten. Wie gefährlich, bedenklich oder gesundheitsschädlich ist Aluminium und wo kommt es vor? Zehn Fragen, zehn Antworten und 28 E-Nummern.

Wie kommt Aluminium in die Umwelt?

Aluminium kommt natürlich vor und ist allgegen­wärtig. Es ist deshalb auch in ­vielen Lebensmitteln, in Trinkwasser sowie in Verbraucherprodukten (Geschirr, Lebens­mittel­verpackungen, Kosmetika) und bestimmten Arzneimitteln (z.B. Magensäurehemmer ­gegen Sodbrennen) enthalten.

In welchen Lebensmitteln ist Aluminium enthalten?

Höhere Konzentrationen treten in einigen Gemüsearten (Spinat, Rettich, Salat), Hülsenfrüchten, Pilzen, Innereien, Meeresfrüchten, Milch- und Getreideprodukten, Säften, Kakao und Tees auf. Außerdem werden bestimmte Aluminiumverbindungen als Lebensmittel­zusatzstoffe verwendet.

Gibt es noch andere Alu-Quellen?

Aluminiumionen können auch aus Verpackungen oder Kochgeschirr in Lebensmittel übergehen. Aluminium ist unter Einfluss von ­Säure oder Salz löslich, deshalb werden Verpackungen und Behälter für Lebensmittel (Getränkedosen, Joghurtbecherdeckel, Aluminiumtanks für Fruchtsäfte) auf der Innenseite beschichtet. Saure und ­salzige Speisen sollten keinesfalls in Alufolie verpackt, ­pürierte Früchte oder Gemüse (z.B. Apfelmus, Paradeiserpüree, Rhabarber) sowie ­salzige Speisen nicht in Alu-Behältern auf­bewahrt werden. Aluminium kann zudem aus unbeschichteten Alu-Trinkflaschen sowie aus Alu-Besteck und -Geschirr in Lebens­mittel gelangen. Am Ende dieses Artikels finden Sie unter "Zusatzstoffe in Lebensmitteln" 28 Substanzen (E-Nummern), die Aluminium enthalten. Und in unserem Test: Deos und Antitranspirants 7/2014 nennen wir Deos mit Aluminiumsalzen und Aluminiumchlorhydrat.

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Kommentare

  • Aluminium in Medikamenten
    von andrea.kiolbasa am 22.04.2017 um 09:24
    Ich bin grad dabei, wieder was für meine Gastritis nehmen zu müssen. Dabei kam das Gespräch mit meiner Ärztin auf Aluminium in den sog. Säureblockern. Gestern war in heute konkret das Thema Heilerde und da wurde beim Bullrich Heilerde eben bemängelt, dass da Aluminium drin ist. Aber als ich auf den Aluminiuminhalt meines jetzigen Medikaments Sucralfat Genericon schaute, ist da ja der Anteil eines 5ml Beutels schon 3x höher als die ganze Tagesdosis von Heilerde. Also ich fühle mich nicht wohl. Einerseits vermeide ich Aluminium in Kosmetik und Küche, andererseits lasse ich es zu Hauft in meinen Körper direkt. Bitte klären sie mich auf. Liebe Grüße Andrea K.
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