KONSUMENT.AT - Greenwashing: Tchibo-Bio-Kaffee - "Grüne" Verpackung

Greenwashing: Tchibo-Bio-Kaffee

Verpackungs-Schwindel

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KONSUMENT 5/2021 veröffentlicht: 23.04.2021

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Ein Tchibo-Bio-Kaffee in einer Papierverpackung? Klingt nach einem stimmigen Paar. Unser Greenwashing-Check zeigt allerdings: Der Schein trügt.

Tchibo-Bio-Kaffee - Verpackung wirkt wie Papier ist aber Plastik (Foto: Alexandra Konstantinoudi/VKI)

 

Was uns stutzig gemacht hat: In letzter Zeit finden sich im Supermarkt immer häufiger Produkte, die mit „grünen“ Verpackungen um die Gunst der Kunden buhlen. „Geht da alles mit rechten Dingen zu?“, fragen sich manche Konsumenten zu Recht und wenden sich an uns. Wir haben einige Produkte in die engere Vorauswahl genommen und schließlich exemplarisch den Bio-Kaffee von Tchibo für unseren Greenwashing-Check ausgesucht.

Immerhin Bio

Der Check: Dass Tchibo ­einen Bio-Kaffee im Sortiment führt, ist begrüßenswert. Die Ökobilanzen von Bio-Kaffee sind im Vergleich zu konventioneller Ware weitaus besser – insofern ist das Produkt eine gute Erweiterung des recht mageren Bio- Kaffee-Angebots im heimischen Handel. Der Tchibo- Kaffee ist bio-zertifiziert (u.a. EU- Biosiegel) und wirbt auf der Verpackung auch mit dem nicht gänzlich unumstrittenen Rainforest-Alliance-Siegel (wir werden im Rahmen des Greenwashing-Checks noch das eine oder andere Gütesiegel ­untersuchen).

 

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