Le Gusto Currypulver

Wenig drin

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veröffentlicht: 19.12.2018

Inhalt

Reaktion der Firma Hofer

Was Hofer zum übergroßen Glasstreuer des Le Gusto Currypulvers sagt.    

„Wir bedauern, dass sich eine unserer Kundinnen von der Verpackung unseres Currypulvers getäuscht fühlt. Die Produktverpackung des Currypulvers entspricht den Vorgaben der Fertigpackungsverordnung. Im Verpackungsprozess werden daher regelmäßige Gewichtskontrollen vom Hersteller durchgeführt, um die Einhaltung des aufgedruckten Nenngewichts sicherzustellen. Selbstverständlich werden auch sämtliche österreichische und europäische Vorschriften bezüglich Aufmachung und Kennzeichnung eingehalten. Diese gesetzlichen Vorgaben sind wichtig, um Kunden vor Irreführung und Täuschung zu schützen.

Leider gibt es im Gesetz keine konkreten Bestimmungen, in welchem Verhältnis Inhalt und Verpackungsgröße zueinander stehen dürfen. Die Größen unserer Verpackungen werden – unter Berücksichtigung des Verbraucherschutzes – so entwickelt und gestaltet, dass eine Abpackung technologisch möglich ist und der Schutz der verpackten Produkte bestmöglich gewährleistet wird.

Ein gewisser Leerraum ist leider aus technologischen Gründen nicht vermeidbar, um einen ordnungsgemäßen Verschluss sicherzustellen. Um ein ordnungsgemäßes Füllgewicht zu garantieren, führt unser Lieferant eine ständige Gewichtskontrolle während der Produktion durch. Stündlich werden je zehn Gläser aus der Produktion entnommen, der Inhalt gewogen und dokumentiert. Bei Abweichungen im negativen Bereich werden die produzierten Gläser geleert und erneut befüllt.

Wir möchten außerdem darauf aufmerksam machen, dass die Füllhöhe im Glas nicht immer ein Anhaltspunkt für das Füllgewicht ist. Durch Erschütterungen während des Transports kann es zu sogenannten Stauchungen des Produkts im Glas kommen, wodurch die Verpackung nicht mehr so voll erscheint wie zum Zeitpunkt der Abfüllung.

Wir möchten darauf hinweisen, dass es keinesfalls unsere Absicht ist, unsere Konsumenten irrezuführen oder gar zu täuschen. Wir werden das Schreiben der Kundin daher zum Anlass nehmen, um gemeinsam mit unserem Lieferanten das Verbesserungspotenzial der Verpackung des Currypulvers zu prüfen.“

HOFER KG
30. 10. 2018

Wir meinen: Freut uns, dass sich etwas bewegt. Wir warten auf eine neue, kundenfreundlichere Verpackung.

Bewertung

Wertung: 5 von 5 Sternen
1 Stimme

Kommentare

  • Generelle Unsitte
    von 47134713 am 04.01.2019 um 17:32
    Eine generelle Unsitte ist, dass zwar transparente Verpackungen verwendet werden, diese aber rundum blickdicht durch Etiketten verklebt werden. Damit kann optisch weder der Füllstand, noch der Verbrauch kontrolliert werden. Zusätzlich zum Abdecken der Verpackung kommen bei manchen Produkten, wie zB Getränken, riesige Öffnungen zum Entleeren.
    Speziell bei Gewürzen, würde ich bei "Briefchenware" einmal vergleichen wieviel g Gewürze vor 10 Jahren in einem Briefchen enthalten waren und welcher Bruchteil davon heute übrig geblieben ist. Ich habe vor einiger Zeit in einer Küchenlade ein paar Gewurzbriefchen eines namhaften Herstellers aus den später 1990ern gefunden. Schockierend. Mit Schuhcremes bzw Lederpflegemitteln in Tuben ist es ebenfalls so, dass nur noch ein Bruchteil enthalten ist. Weiters werden oder wurden diese Tuben oben schräg verschweißt, um einen größere, höhere Tube vorzugaukeln.
    Bei Reduktuion des Inhalts bei "Langsamdrehern", die man seltener einkauft, fehlt dem Konsumenten leider die direkte Vergleichsmöglichkeit zu den vorhergehenden Produktchargen.
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