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Zurück zum Ursprung Milchbrei Reis-Banane

Viel Karton für wenig Milchbrei

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veröffentlicht: 11.08.2020

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Was Konsumenten alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: eine Packung Milchbrei Reis-Banane von Zurück zum Ursprung, bei der man mit dem Produkt auch viel Luft mitkauft.

Das steht drauf:  Zurück zum Ursprung Milchbrei Reis-Banane

Gekauft bei: Hofer

Das ist das Problem

Breimischungen für Säuglinge und Kleinkinder sind einfach zuzubereiten: Die auf der Produktpackung vorgegebene Menge Wasser abkochen und abkühlen lassen, in einen Teller gießen, vorgegebene Menge Breimischung zugeben, gut umrühren, und schon kann der Sprössling gefüttert werden.

Geringe Füllmenge ...

Viele Breimischungen werden allerdings in übergroßen Packungen angeboten. So auch Zurück zum Ursprung Milchbrei Reis-Banane, wie eine Kundin irritiert feststellte. Sie hatte eine Packung gekauft, aufgemacht und schrieb uns: „War über die geringe Füllmenge doch recht erstaunt. Diese Menge wird wohl nicht lange für mein Kind reichen. Wie wird die Verpackung gerechtfertigt? Aromabag, damit die Schmelzflocken nicht kaputt werden? Ich werde wohl nicht mehr zu dieser Packung greifen.“

... von außen nicht erkennbar

Im Karton Zurück zum Ursprung Milchbrei Reis-Banane ist ein blickdichter Beutel mit dem Brei-Pulver drin. Dieser Beutel ist nur zur Hälfte mit Produkt gefüllt. Doch da kommt man erst nach dem Öffnen drauf. Von außen, solange Karton und Innenbeutel noch geschlossen sind, lässt sich nicht erkennen, wie wenig Produkt hier drin ist.

Unternehmen argumentiert mit undichter Verpackung

Da das Produkt eine relativ große Menge an Feinanteil enthalte, benötige man zum Abfüllen einige Zentimeter Luftraum, erklärte Hofer. Obwohl ein relativ großer Abstand zwischen Siegelnaht und Inhalt des Beutels eingehalten werde, sei immer wieder feines Pulver (Feinanteil des Milchpulvers) in der Siegelnaht zu finden. Bei zu viel Pulver in der Siegelnaht halte die Naht nicht und der Beutel sei undicht, was wiederum viele Probleme nach sich ziehen könne, argumentierte das Unternehmen weiter.

Unser Tipp: Achten Sie auf die Nettofüllmenge und vergleichen Sie Breie verschiedener Hersteller miteinander. Anders lassen sich Mogelpackungen nicht enttarnen.

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