KONSUMENT.AT - Drogeriemärkte im Preisvergleich: Deutschland/Österreich - Einkauf in Ungarn und der Slowakei

Drogeriemärkte im Preisvergleich: Deutschland/Österreich

Kalte Dusche

Seite 10 von 12

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 4/2013 veröffentlicht: 21.03.2013

Inhalt

Einkauf in Ungarn und der Slowakei

Uneinheitliches Preisgefüge

Beim Einkauf in Deutschland lässt sich Geld sparen. Wir wollten außerdem ­wissen, ob sich auch ein Abstecher nach Ungarn oder in die Slowakei lohnen kann, und haben dort Filialen von Müller und dm aufgesucht. Fazit: Es gibt zwar teilweise deutliche Preisunterschiede (bis zu 100 Prozent). Der Einkauf rentiert sich in diesen Ländern allerdings nur bedingt, denn einigen Produkten, die in Wien ­teurer sind, stehen Artikel gegenüber, die in Österreich teilweise deutlich günstiger zu haben sind.

Preispolitik des kleinen Marktes

Es ist davon auszugehen, dass in diesen beiden Ländern eine ähnliche Marktkonzentration vorliegt wie in Österreich. Einige wenige große Anbieter teilen sich den Markt und sind somit in der Lage, die Preise höher zu gestalten als beispiels­weise in Deutschland. Das Konsum- und vor allem das Konsumentenverhalten lässt auch in diesen Ländern, wie bei uns, derart hohe Preise zu. Das Preisgebaren auf dem Drogeriesektor zeigt einmal mehr: Preise haben nichts mit Produktionskosten zu tun. Sie orientieren sich daran, was der Konsument bereit ist zu zahlen.

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
35 Stimmen
Weiterlesen