KONSUMENT.AT - Drogeriemärkte im Preisvergleich: Deutschland/Österreich - Preiserheber aus dm-Filiale verwiesen

Drogeriemärkte im Preisvergleich: Deutschland/Österreich

Kalte Dusche

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KONSUMENT 4/2013 veröffentlicht: 21.03.2013

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Insgesamt erhoben wir die Preise von 100 zufällig ausgewählten Produkten, 79 davon (52 Marken, 27 Eigenmarken – 12 von dm und 15 von Müller) waren letztlich in beiden Ländern erhältlich und ­wurden deshalb für die Auswertung heran­gezogen. Erhoben wurden dabei auch zum Vergleichstermin gültige ­Aktionen sowie Kundenkartenrabatte.

Unsere "Testkäufer“ gaben sich alle Mühe, um Größe und Angebotspalette in den jeweiligen Niederlassungen dies- und jenseits der Grenze zu erheben. Ihr diesbezügliches Urteil fiel einhellig aus:

  • Die Filialen beziehungs­weise Geschäfte in Österreich sind weder schöner noch kleiner als jene in Deutschland.
  • Das Angebot ist genauso breit gefächert.
  • Auch was Service, Sauberkeit und Freundlichkeit angeht, ist kein Unterschied festzustellen.

In Deutschland freundlich, in Österreich grob

Sozusagen außer Konkurrenz registrierten wir in Deutschland ­allerdings einen ent­spannteren Umgang mit Preiserhebungen. Gelegentlich kam es vor, dass unsere Aktivitäten nicht unentdeckt ­blieben. Wurden wir darauf angesprochen, ­outeten wir uns. Doch während man uns im Nachbarland Interesse, Freundlichkeit, bis­weilen gar Hilfsbereitschaft entgegenbrachte – in einer Müller-­Filiale in München half uns ­eine Mitarbeiterin, die fraglichen Produkte zu finden –, hörte sich der Spaß da in einigen heimischen Filialen auf.

Preis­erheber aus dm-Filiale verwiesen

So wurden unsere Preis­erheber in einer Tiroler dm-Filiale des ­Geschäftes verwiesen. In anderen Drogeriemärkten hieß es, dass ein Aufenthalt zur Preis­erhebung nicht erwünscht sei.

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