Menstruationscups

Tasse statt Tampon?

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KONSUMENT 6/2018 veröffentlicht: 24.05.2018

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Test: Menstruationscups geben Frauen während ihrer Regel genauso viel Bewegungsfreiheit wie ein Tampon. Und sie verursachen keinen Müll, weil sie wiederverwendbar sind. Die Bestnote schaffte nur ein Produkt – Selenacup aus Österreich.

Folgende Menstruationscups wurden getestet:

  • Belladot
  • Intimina
  • Lady Cup
  • Lunette
  • Me Luna
  • OrganiCup
  • Ruby Cup
  • Selenacup
  • Yuuki

In unseren Testtabellen finden Sie Infos und Bewertungen zu: Merkmale/Zubehör (Material, Durchmesser, Fassungsvermögen, Reinigungsbehälter), Deklaration, physikalische Prüfung, chemische Prüfung und Praxistest (Produktinformation und Zubehör, Handhabung, Komfort, Dichtheit und Sicherheitsgefühl).

Lesen Sie nachfolgend unseren Testbericht.


9 Menstruationscups im Test

Monatshygiene – unter diesem altmodischen und auch reichlich verklemmten Begriff wird bis heute zusammengefasst, was Frauen von der Menarche bis zur Menopause, also von der ersten bis zur letzten Regelblutung, Monat für Monat verwenden: Binden und Tampons.

Eine Alternative zu diesen Hygieneprodukten sind Menstruationscups, auch Menstruationstassen genannt. Diese becherförmigen Behälter zum Auffangen der Monatsblutung mussten lange übers Internet bestellt werden. Nur vereinzelt gab es sie auch in Öko-Shops zu kaufen. Wir haben 9 Produkte getestet.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Selenacup, Lunette, Intimina, Lady Cup, Ruby Cup, OrganiCup, Me Luna, Yuuki, Belladot

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Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
16 Stimmen

Kommentare

  • Reissfestigkeit
    von nagiko am 07.07.2018 um 12:28
    Ich kann mich den beiden Kommentaren bezüglich Entfernen der Menstruationskappe nur anschliessen: Das um und auf ist das Beseitigen des Vakuums, was mit einem seitlichen Druck auf die Tasse ganz gut funktioniert. Keinenfalls braucht man Kraft, um die Tasse zu entfernen! Ich bin schockiert, dass dies in dem Video so umfassend erklärt wird, obwohl es gänzlich falsch ist. Sie haben diesen Umstand zwar schon erkannt, aber das Video läuft auf Youtube weiter und verbreitet diese gesundheitsgefährdende Methode mit dem Segen eines sonst sehr kompetenten Testmagazins.
    Abgesehen von dieser Fehleinschätzung begrüsse ich die Behandlung dieses alternativen Hygieneproduktes sehr! Ich selbst benutze dieses Menstruationsprodukt seit über 5 Jahre und bin restlos begeistert: Keine Schmerzen mehr, günstiger, Müllvermeidung etc.
  • Herstellerangaben nicht ausreichend
    von gander am 24.06.2018 um 20:29
    Meinen ersten Cup hab ich nach Herstellerangaben gekauft und es war leider ein Fehlkauf obwohl er hätte passen müssen.
    Bin dann auf Facebook in eine „Menstassen-Beratungsgruppe“ gestoßen wo mir erklärt wurde, welche Daten wichtig sind für einen passenden/dichten Cup.
    ...Muttermund Höchst/Tiefstand während der Mens, Menge der Blutung, Beschaffenheit des Beckenbodens....davon spricht leider kein Hersteller - und deshalb werden zu viele Tassen falsch gekauft und sind dann undicht, oder schmerzen, oder lassen sich fast nicht mehr rausholen usw.....
    Weiß nicht, ob das unter Schleichwerbung fällt, aber gut beraten wird Frau auf ladyways.de

    Liebe Grüße aus Osttirol
    Alexandra


  • Menstruationscup entfernen
    von REDAKTION am 07.06.2018 um 14:34
    Liebe Leserinnen und Leser, danke für Ihre sachdienlichen Hinweise in Sachen Entfernen eines Menstruationscups. Wir haben unseren Testbericht inzwischen entsprechend ergänzt. Ihr Konsument-Team
  • Festigkeit und Auslaufschutz
    von 0809brigitte am 06.06.2018 um 18:34
    Meine Erfahrungen: die Materialfestigkeit hat direkte Auswirkung auf das korrekte "Auffalten" im Körper, und dadurch sicherer Auslaufschutz gewährleistet war.
    Meine erste Tasse (MeLuna) war etwas zu weich und manchmal nicht vollständig aufgefaltet, daher ging anfangs manchmal ein bisschen Blut "daneben".
    Die aktuelle (Lunette) ist fester, ploppt aber dadurch zuverlässig auf (wenn sie sich im Körper drehen lässt, sitzt sie richtig) und ist "dicht". Zum Entfernen wurde mir geraten, unbedingt die unterste Wölbung in Stielnähe einzudrücken, um erst das Vakuum zu lösen, und nicht am Stiel allein zu ziehen! Unterwegs reicht auch Toilettenpapier zum Abwischen. Mit der Zeit hat sich das Material (bei beiden Tassen) aber ohnehin etwas bräunlich verfärbt, trotz auskochen. Für mich sind sie ideal, weil ich seither keine Probleme mehr mit Pilzinfektionen und Trockenheit habe.
  • ‚Entfernung der Tasse
    von sanna am 31.05.2018 um 22:05
    Sie sollten in dem Artikel unbedingt anmerken, dass eine korrekt angewendete Tasse keinesfalls am Stiel oder Ring herausgezogen werden soll, ohne vorher den Unterdruck gelöst zu haben (am besten indem man den cup ein wenig knautscht oder am oberen Rand mit einem Finger einfädelt)
    die Ringe und Stiele dienen hierzu lediglich als Orientierungshilfe. Zieht man ohne den Unterdruck zu lösen am Ring/ Stiel kann dies zu Hämatomen oder stärkeren verletzungen am Muttermund führen!
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo