Passwortmanager

Sicherer surfen

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KONSUMENT 4/2018 veröffentlicht: 22.03.2018

Inhalt

Die Verwendung einfach gestrickter Passwörter ist riskant. Passwortmanager sind eine ­sinnvolle Lösung. Wir sagen Ihnen, welche Produkte Ihren Internet-Alltag sicherer machen.

Diese Passwortmanager haben wir getestet:

  • Agile Bits 1Password
  • Dashlane Dashlane Premium
  • F-Secure Key Premium
  • Intel Security (McAfee) True Key Premium
  • Kaspersky Password Manager
  • Keeper Security Keeper Security
  • Last Pass LastPassPremium
  • Sinew Enpass

In den Testtabellen finden Sie Infos und Bewertungen zu: Browser-Erweiterungen, Zwei-Faktor-Authentifizierung, Passwortanforderungen, Sicherheitsfunktionen, Einrichten, täglicher Gebrauch, Bedienungsanleitung, Datensendeverhalten

Lesen Sie nachfolgend unseren Testbericht.


Das beliebteste Passwort (= Kennwort) hierzulande ist "123456". Dabei würde schon die Erweiterung auf "12345678“ ein deut­liches Plus an Sicherheit bringen. – Aber Scherz beseite. Weder solche Zahlenreihen noch "schatzi", "qwertz", "passwort", der eigene Vorname oder die Wiederholung von Teilen der E-Mail-Adresse sind sicherheitstechnisch betrachtet das Gelbe vom Ei.

Rohe Gewalt

Um sie zu erraten, braucht es oft nur ein paar Eingabeversuche. Da ist noch längst keine Software am Werk, die mit hoher Geschwindigkeit wahllos unzählige Kombinationen von Wörtern, Buchstaben, Zahlen und Zeichen durchprobiert. Man nennt das eine Brute-Force-Attacke, was übersetzt Brachialgewalt bedeutet.

Jahre statt Minuten

Zwar lässt sich damit irgendwann jedes Passwort erraten, da dies aber aufseiten des Angreifers Zeit und Rechenleistung ­beansprucht, gibt es keinen Grund, ihm die Sache einfach zu machen. Bei langen, komplexen Passwörtern (siehe Kapitel "Passwörter erstellen") sprechen wir nämlich nicht mehr von Minuten oder Stunden, die die Soft­ware zum Knacken benötigt, sondern von Tagen, Monaten oder Jahren.

Keine leichte Systematik

Nun sind "lang" und "komplex" zwar empfehlenswerte Eigenschaften, bringen aber die Gefahr mit sich, dass man das Passwort umso leichter vergisst. Noch dazu, wo man möglichst für jedes Benutzerkonto ein ­eigenes verwenden sollte, das sich von den anderen deutlich unterscheidet. Das heißt, es sollte auch keine leicht durchschaubare Systematik dahinterstecken (z.B. 123Facebook456, 123Amazon456 usw.).

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Dashlane Dashlane Premium, Intel Security (McAfee) True Key Premium, Keeper Security Keeper Security, Last Pass LastPassPremium, Agile Bits 1Password, F-Secure Key Premium, Kaspersky Password Manager, Sinew Enpass

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Wertung: 3 von 5 Sternen
16 Stimmen

Kommentare

  • KeePass, KeePassX, KeePassXC
    von eNTi am 17.04.2018 um 16:02
    Als Ergänzung: Von KeePass gibt es mehrere Varianten, welche auch neuere Protokolle unterstüzen. Siehe hierzu: https://keepassxc.org/project/

    KeePass ist wirklich eines der wenigen relevanten Tools und ist für jeden Anwender kostenlos auch auf Android erhältlich.
  • KeePass fehlt
    von stefankroener am 17.04.2018 um 00:59
    Wie schon andere erwähnt haben fehlt KeePass, damit ist der Test nicht ernst zu nehmen. Die Begründung der Redaktion ist verständlich, gehört aber meines Erachtens in den Artikel, nicht in einen Kommentar.
  • ps. zumindest bei den VKI Tips könnt man auf fehlende Alternative verweisen
    von joka am 16.04.2018 um 12:35
    https://de.wikipedia.org/wiki/KeePass

    wie gesagt, tragisch dass Stiftung Warentest die open source alternative (noch dazu kostenlos) zu all den angeführten programmen nicht anführt. mti welcher beründung? bitte nachfragen beim großen bruder, danke
  • Erschreckend dasss die einzige gut verbreitete OPEN SOURCE Alternative KeePass nicht angeführt wird
    von joka am 16.04.2018 um 12:31
    Umso trauriger weil gerade bei Sicherheit open source ein thema ist. wenn das anführen von einer open source alternative (wie zB keepass) nicht möglich ist weil jemand anderer als konsument.at den artikel verfasst hat, würde ich lieber ganz auf den artikel verzichten.
    echt schade
  • Ergänzung zum Thema KeePass
    von REDAKTION am 05.04.2018 um 12:22
    KeePass steht in verschiedenen Editionen zur Verfügung. Die Professional Edition setzt zwar das .NET-Framework voraus, bietet dafür aber einen größeren Funktionsumfang (plus eine aktuelle Versionsnummer). Mit der Professional Edition kann man ihn sogar unter macOS zum Laufen bringen. Möchte man KeePass unter Linux nutzen, dann benötigt man die Classic-Edition. Diese setzt kein .NET-Framework voraus, steht dafür aber auch noch auf Versionsnummer 1.xx. Möchte man den Passwortmanager auf mobilen Plattformen benutzen, dann benötigt man viel Geduld um die zahlreichen Portierungen auszuführen. Ja, es gibt auch eine einfache App zum Herunterladen. Jedoch war das Ziel der Untersuchung, gleiche oder ähnliche Produkte unter gleichen Bedingungen zu testen, die für alle Plattformen gleichermaßen (ohne unterschiedliche Frameworks) zur Verfügung stehen. Ihr KONSUMENT-Team
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