Internet sicher nutzen: Browser-Erweiterungen

Verfolger abschütteln

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KONSUMENT 3/2016 veröffentlicht: 25.02.2016

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Kostenlose Zusatzsoftware für den Browser erweitert dessen Sicherheitsfunktionen und beseitigt störende Werbung.

In KONSUMENT 1/2016 haben wir uns mit Browser-Einstellungen befasst , die das ­Surfen im Internet sicherer und anonymer ­machen können (siehe: Internet sicher nutzen: Browser 1/2016 ). Weiter ausbauen lassen sich die vorhandenen Schutzfunktionen mithilfe kostenloser Add-ons (Browser-Erweiterungen). Sie werden in der Regel von externen Entwicklern zur Verfügung gestellt und können direkt über das Browser-Menü be­zogen werden.

Microsoft Edge noch ohne Erweiterungen

Die mit Abstand größte ­Auswahl bietet Mozilla für den Firefox. ­Einige der nützlichsten Erweiterungen sind aber auch für Google Chrome und für den Internet ­Explorer (IE) verfügbar. Wobei man dazusagen muss, dass dessen beste Zeiten – auch was die Versorgung mit Erweiterungen betrifft – vorbei sind. Man spürt, dass es sich um ein Auslaufmodell handelt.

Der mit ­Windows 10 eingeführte neue Microsoft-Browser Edge hat derzeit keine Erweiterungen zu bieten. Angeblich soll es aber noch im ersten Halbjahr 2016 so weit sein.

Browser-Einstellungen aufrufen

Die nützlichen Zusatzprogramme sucht, ins­talliert und verwaltet man über die Einstellungen des jeweiligen Browsers:

  • Firefox: Klick auf die drei horizontalen Balken rechts oben und danach auf »Add-ons«.
  • Chrome: Klick auf die drei horizontalen Balken rechts oben, danach auf »Einstellungen« und in der linken Spalte auf »Erweiterungen«.
  • Internet Explorer: Klick auf das Zahnradsymbol und dann auf »Add-ons verwalten«.

Wir befassen uns diesmal mit zwei bewährten Erweiterungen, die man einzeln, aber auch in Kombination miteinander verwenden kann. Es gibt zwar leichte Überschneidungen, im Endeffekt ergänzen sie einander jedoch.


 

Dieser Artikel entstand im Rahmen der Tätigkeiten des Netzwerkes der Europäischen Verbraucherzentren (ECC-Net).

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Kommentare

  • Tracking durch Adblock Plus und Ghostery
    von REDAKTION am 13.04.2016 um 13:35
    Ja, sie tun es, genau so wie auch die Virenschutzprogramme anonymisierte Nutzerdaten erheben und weiterverkaufen. Unsere Daten sind die Gegenleistung für die Nutzung der kostenlosen Angebote im Internet. Abgesehen davon, dass man die Einblendung "nicht aufdringlicher Werbung" bzw. Ghostrank manuell deaktivieren kann, ist es unserer Meinung nach immer noch besser, wenn man weiß, dass ein als zuverlässig anzusehendes Unternehmen die Daten sammelt als dass dies durch eine unüberschaubare Vielzahl von Unternehmen geschieht, die über das ganze Internet verteilt ihre Zählpixel etc. setzen. Ihr KONSUMENT-Team
  • Adblock Plus und Ghostery tracken selbst
    von 4gabriel am 13.04.2016 um 13:17
    Ich möchte darauf hinweisen, dass beide Addons selber den Benutzer tracken und die Daten an die Werbeindustrie verkaufen. Ghostery lässt sich sogar dafür bezahlen bestimmte Werbung durchzulassen. http://derstandard.at/1371169873682/Ghostery-Anti-Tracking-Tool-in-der-Kritik https://www.youtube.com/watch?v=_8FPbkq0O5s http://www.mobilegeeks.de/adblock-plus-undercover-einblicke-in-ein-mafioeses-werbenetzwerk/?ModPagespeed=noscript
  • Safari
    von REDAKTION am 26.02.2016 um 07:04

    Sie haben recht. Adblock Plus und Ghostery gibt es auch für Safari. Auf mehrfachen Leserwunsch werden wir die Informationen zu den wichtigsten Einstellungsmöglichkeiten von Safari in KONSUMENT 4/2016 nachtragen.

    Ihr KONSUMENT-Team

  • Browsertest
    von richim50 am 25.02.2016 um 22:23
    Schade nur daß Sie "Safari" nicht erwähnen. Wäre vielleicht auch interessant. Gibt es auch mit Adblocker.
  • Werbung auf Internetseiten
    von Grouper am 25.02.2016 um 13:30
    wäre ja nicht so schlimm, wenn sie daherkäme wie vor einigen Jahren: Als statische Einblendung. Leider ist die nimmersatte Werbewirtschaft dazu übergegangen, sich bewegende Objekte und sogar komplette Videos einzublenden, die 1. nerven, und 2. eine Menge Daten herunterladen und 3. Resourcen im RAM und in der CPU belegen, so daß, speziell ältere, Rechner die Patschen strecken. Vernünftige, resourchenschonende Werbung ja das was sich speziell die Onlineausgaben von vielen Zeitungen derzeit erlauben, NEIN.
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