Rocketbook Everlast

Das "ewige" Notizbuch

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KONSUMENT 8/2018 veröffentlicht: 26.07.2018

Inhalt

Das moderne Notizbuch vereint analoge und elektronische Formen der Informationsspeicherung und -verwaltung. Es ein smartes, wiederverwendbares Notizbuch, das für das digitale Zeitalter konzipiert wurde.

In den App-Stores gibt es etliche elektronische Notizbücher für Smartphone und Tablet, und auch die handschriftliche Eingabe via Display ist heute kein Problem. Trotzdem besteht eine gewisse Nachfrage nach dem klassischen Notizbuch bzw. nach Mischformen davon. Eine der angebotenen Lösungen stammt von einem Start-up-Unternehmen, das diese mittels Crowdfunding finanziert hat und unter dem Namen Rocketbook in mehreren Varianten vertreibt.

Immer wieder verwenden

Wir haben uns das Modell Everlast angesehen: 36 Seiten stark und ab rund 38 Euro erhältlich in den Formaten A5 und A4. Mitgeliefert wird ein handelsüblicher Pilot Frixion-Stift, was wichtig ist, denn nur die Frixion-Tinte (z.B. auch jene der Frixion-Textmarker) lässt sich rückstandsfrei wieder von dem Spezialpapier entfernen – ein feuchtes Tuch genügt. So kann das Everlast-Notizbuch immer wieder verwendet werden, wobei es mit der Zeit natürlich schon zu gewissen Abnutzungserscheinungen kommt.

Das smarte Notizbuch wurde mit Crowdfunding finanziert und ist wiederverwendbar! Frage des Komforts

Auch benötigt die Tinte etwas Zeit zum Trocknen und das Schreiben auf der glatten Oberfläche ist gewöhnungsbedürftig. Jedes Blatt ist zwecks übersichtlicher elektronischer Sortierung mit einem eindeutigen QR-Code versehen, der via Kamera eingelesen wird. Zugleich wird die Seite mit den handschriftlichen Notizen abfotografiert. Die dazugehörige App entfernt störende Reflexionen aus den Bildern und speichert sie als JPEG oder PDF.

In einem zweiten Schritt kann man die Bilder der einzelnen Seiten per E-Mail verschicken oder zu einem der gängigen Cloud-Dienste hochladen. Der Zielordner lässt sich vorab definieren. Wer nun meint, dass sich diese Form der Notizenverwaltung auch ohne spezielles Produkt umsetzen lässt, hat recht. Reflexionen aus Fotos entfernen kann nämlich z.B. auch die Fotoscanner-App von Google (siehe KONSUMENT 4/2018). Letztlich ist es wohl eine Frage des Komforts.

 

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