E-Bikes

Sicherheitsschub

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KONSUMENT 8/2014 veröffentlicht: 24.07.2014

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E-Bikes im Test: Elektrofahrräder bleiben auf Erfolgskurs. Die neue Generation bringt – nicht zuletzt aufgrund miserabler Werte im Vorjahrestest – Verbesserungen punkto Sicherheit.

Diese E-Bikes finden Sie in der Testtabelle:

  • Batavus Milano E-Go
  • Diamant Beryll Deluxe+
  • Flyer T5 Deluxe
  • Kalkhoff Agattu Impulse 8R HS
  • Kettler Twin Comfort RT
  • Kreidler Vitality Eco 6
  • Pegasus Premio E8 F
  • Raleigh Dover Impulse 8R HS
  • Sinus BC 70
  • Stevens E-Cito

Die Testtabelle enthält folgende Beurteilungskriterien und Werte: Akku, Motor, Ladedauer, Preis Ersatzakku, Fahrverhalten, Komfort, Schalten, Reichweite, Bedienelemente, Stabilität und Haltbarkeit, Bremsen, Schiebehilfe, Elektrische Sicherheit, Ansprechverhalten und Motorunterstützung, Fahrt ohne Motorunterstützung, Verarbeitung, Licht, Federgabel, Rahmengrößen, ...


Hier unser Testbericht: E-Bikes, also Elektrofahrräder, finden zunehmend Verbreitung. Genauer gesagt handelt es sich um sogenannte "Pedelecs" (Pedal-Electric-Vehic­les), das sind Elektrofahrräder mit Tretunterstützung (es gibt auch E-Bikes ohne Pedal­unterstützung). Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) schätzt, dass bereits über 150.000 dieser Elektroräder durch die Alpenrepublik kurven. Das Image als Fahrrad für unsportliche oder ältere Menschen hat das Pedelec offenbar abgelegt.

E-Bikes: zuerst mieten, dann kaufen

Immer mehr Menschen nützen dieses Gefährt, um die Reichweite ihrer Radtouren auszuweiten oder als günstige und umweltfreundliche Alternative zum Zweitauto. In der Touristik sind viele Hotels und Gastro­nomiebetriebe auf den Zug aufgesprungen. Sie bieten E-Bikern Auflademöglichkeiten an oder vermieten Pedelecs an ihre Gäste. Urlauber ­können die Vehikel also kostengüns­tig ausprobieren – was jedem Interessierten bei Kaufpreisen von an die 2.500 Euros auch zu empfehlen ist – und die Anschaffung für den Alltag in Betracht ziehen.

10 Pedelecs im Test

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Warentest haben wir 10 Pedelecs ausgiebig ge­tes­tet. Die Modelle wurden im Labor Belastungs- und Sicherheitsprüfungen unterzogen, im Praxis­test bewerteten wir das Fahrverhalten und den Komfort der Räder. Vier Männer und zwei Frauen fuhren dazu auf unterschiedlichen Strecken und beurteilten unter anderem Fahrverhalten (auch mit Gepäck), Komfort, Wendigkeit und Schaltung. Beurteilt wurden im Praxistest auch das Anfahren und das Fahr­verhalten ohne Motor.

Bessere Test-Ergebnisse als im Vorjahr

Bereits im Vorjahr haben wir Elektrofahrräder auf Herz und Nieren getestet (siehe Test: E-Bikes 6/2013). Das Ergebnis war damals ernüchternd. Nur zwei Modelle erzielten ein Testurteil "gut", acht Fahrräder schnitten gar mit "nicht zufriedenstellend" ab. Schuld an dem harten Urteil waren durchwegs technische Unzulänglichkeiten, Sicherheitsmängel und Materialfehler. Die gute Nachricht: Die Hersteller haben durch die Bank nachgebessert. Im aktuellen E-Bike-Test wurde kein Modell mit "nicht zufriedenstellend" bewertet, drei Fahrräder erzielten ein "gutes" Ergebnis.

E-Bikes brauchen bessere Bremsen

E-Bikes sind in der Praxis mehr als nur ­"bessere Fahrräder". Sie müssen, zum Beispiel bei den Bremsen, besonderen Anforderungen genügen. Diese sind vor allem dem vergleichsweise höheren Gewicht, einem verlagerten Schwerpunkt und der größeren Beschleunigung geschuldet.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Flyer T5 Deluxe, Pegasus Premio E8 F, Kreidler Vitality Eco 6, Kettler Twin Comfort RT, Batavus Milano E-Go, Raleigh Dover Impulse 8R HS, Sinus BC 70, Diamant Beryll Deluxe+, Kalkhoff Agattu Impulse 8R HS, Stevens E-Cito

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Wertung: 4 von 5 Sternen
20 Stimmen

Kommentare

  • KTM
    von REDAKTION am 25.07.2014 um 10:04
    Der Verein für Konsumenteninformation finanziert sich zum Großteil selbst und verzichtet auf jegliche Werbeeinnahmen, um sich seine Unabhängigkeit zu bewahren. Aus diesem Grund verfügen wir nur über begrenzte finanzielle Mittel, wir müssen uns unsere Ausgaben sehr genau einteilen, um ausgeglichen bilanzieren zu können. Daher bitten wir um Verständnis, dass dieses Jahr nur eine begrenzte Zahl von Fahrradmodellen getestet werden konnte. Wir planen aber, beim nächsten Fahrradtest wieder mehr Modelle - inklusive KTM - zu testen. Ihr Konsument-Team
  • e-Bike-Test2 KTM
    von Koppensteiner Helmut am 24.07.2014 um 21:39
    Es ist zwar klar, dass "Konsument" viele Test s vom Schwesterverlag "Stiftung Warentest" aus Kostengründen einfach zukauft, doch sollte auch etwas Wert und Druck darauf gelegt werden, dass eines der größten in Österreich erzeugten Produkte (KTM) von unserem lieben Nachbarn nicht übersehen wird! (beim ersten Test war dies ja noch dabei - hätte mich der nunmehrige Test als Benützer von zwei macina s doch sehr interessiert!)
  • e-bikes
    von mistlbachner am 24.07.2014 um 14:39
    s.g. damen und herren, vermisse ein KTM fahrrad im test. mfg karlheinz mistlbachner schumanngasse 102/8 1170 wien
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