Heizkosten: Vergleich

Wo es teurer wird

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veröffentlicht: 01.10.2018

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Kaminholz sowie Briketts für den Kachelofen und auch Heizöl wurden im Vergleich zum Vorjahr deutlich teurer. Eine flächendeckende Strompreiserhöhung steht bevor.

In unserer Tabelle finden Sie Informationen über folgende Energieformen:

Erneuerbar

  • Kaminholz im Karton
  • Scheitholz (1m)
  • Kaminholz (0,33m)
  • Hackgut
  • Holz-Briketts
  • Pellets

Nicht erneuerbar

  • Erdgas Bm³
  • Flüssiggas
  • Heizöl EL
  • Brikett-Rekord
  • Steinkohle (Polen)
  • Hüttenkoks Brech 3

Elektrische Energie

  • Tagstrom
  • Nachtstrom

Wärmepumpe

  • Tagstrom
  • Mischtarif

Fernwärme

  • Standardtarif
  • Niedrigenergietarif

Verglichen haben wir: Heiztechnik (Kaminofen, Durchbrandkessel, Holzvergaserkessel, Kachelofen, Zentralheizung, Erdwärmepumpe ...), Brennstoffpreis in Cent/Einheit, Energiegehalt in kWh/Einheit, Jahresnutzungsgrad (neue und alte Anlage), Brennstoffkosten in Cent/kWh bei neuen und alten Anlagen, CO2-Emissionen.

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Flächendeckende Strompreiserhöhung

Die Salzburg AG hat die Strompreise schon im Juli erhöht, die Energieallianz (Wien Energie, EVN, Energie Burgenland) im Oktober. Die Energie Steiermark kündigt Entsprechendes für den 1. Jänner 2019 an. Und die restlichen heimischen Energieversorger? Die werden sich in den kommenden Wochen und Monaten "die Situation genau anschauen und dann entscheiden". Was durch die Blume heißt: Eine flächendeckende Strompreiserhöhung steht wohl vor der Tür.

Auflösung Strompreiszone

Aber von welcher "Situation" ist hier die Rede? Am 1. Oktober 2018 kam es zu einer Auflösung der gemeinsamen deutsch-österreichischen Strompreiszone, die seit der Liberalisierung der Strommärkte zur Jahrtausendwende bestanden hatte. Grund für dieses regulatorische Eingreifen sind Kapazitätsengpässe bei Stromleitungen. 
In dem gemeinsamen Marktgebiet konnten die Händler an den Energiebörsen uneingeschränkt Strom kaufen und verkaufen. Die handelbare Strommenge wird durch die Aufhebung der gemeinsamen Strompreiszone nun halbiert.

Eine Verknappung des Angebots hat den ökonomischen Grundregeln entsprechend eine Erhöhung der Preise zur Folge. Damit ist folgerichtig auch am Strommarkt zu rechnen bzw. zeigte sich dies schon bald nach Bekanntwerden des Regulierungsschrittes vor einigen Monaten, als sich Termingeschäfte für Österreich (also Strom zur Lieferung ab Oktober) im Vergleich zu Deutschland signifikant verteuerten. Die heimische Energieregulierungsbehörde E-Control bleibt in ihrer Interpretation der aktuellen Situation noch vage und will abwarten, „ob sich die aktuelle Markteinschätzung längerfristig bestätigen wird, oder ob es in den kommenden Monaten zu Korrekturen kommt“.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Kaminholz im Karton Kaminofen, Scheitholz Durchbrandkessel, Scheitholz Holzvergaserkessel, Kaminholz Kachelofen, Hackgut Zentralheizung, Holz-Briketts Kaminofen, Holz-Briketts Kachelofen, Pellets Einzelofen, Pellets Zentralheizung, Erdgas H Bm³ Gaskonvektor, Erdgas H Bm³ Gaskessel, Erdgas H Bm³ Brennwertkessel, Flüssiggas Gaskessel, Flüssiggas Brennwertkessel, Heizöl EL Einzelofen, Heizöl EL Gebläsekessel, Heizöl EL Brennwertkessel, Brikett-Rekord Einzelofen, Tagstrom Direktheizgeräte, Tagstrom Wärmepumpe, Mischtarif Wärmepumpe (EW), Mischtarif Wärmepumpe (Luft), Fernwärme Standardtarif Zentralheizung, Fernwärme Niedrigenergietarif Zentralheizung

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Kommentare

  • Thema Feinstaub bei Holzheizungen/Kaminen? Effektive Kosten über 25 Jahre?
    von oesterreich2 am 10.10.2018 um 05:23
    Vielen Dank für Ihren Vergleich.
    Bei uns am Land haben die letzten Jahre fast ALLLE Einfamilienhäuser auf Holz (Kessel oder Zusatzkamin) umgestellt. Vor 20 Jahren war unser Bauernhof der einzige mit Scheitholzvergaser & Öl + Solarthermie. Mit dem Ergebnis, dass heute zu bestimmten Tageszeiten z.B. Morgens, die Luft so schlecht geworden ist wie in Linz in den 70'ern. Wenn dann noch Inversionswetterlage herrscht.....
    Ein weiterer Nebeneffekt: Holz aus der Ugebung nicht mehr vefügbar, wenn ja sehr teuer. Viele kaufen Holz teilweise aus der Tschechei (!) wo das mit LKW's herangefahren wird.
    Die Jahreskosten kann ich nicht nachvollziehen, ich persönlich finde 187.- für ein 120qm Niedrigenergiehaus viel zu wenig, das wären bei Hartholz, das pro FM rund 90.- kostet rund 1,5FM wenn die Anlage nur 6 Monate in Betrieb ist (ohne Warmwasser)? Am Tag 4 Holzscheite nachlegen? Die Anlage kokelt dann ja immer nur halbgar dahin. Unser Verbrauch liegt bei Thermsich saniertem Haus + 20qm Solarthermie WW+HZ bei rund 11 FM = 990.- /beheizt: Keller, EG+OG rund 300qm)
    (bei Anschaffungskosten nur Heizung, Solar: 40 K, Sanierung: auch rund 80 K) auf 25 Jahre: rund 5K p.a., Also real: 6 K p.a. (noch ohne Reparatur und Wartung, das waren die letzten 10 Jahre rund 3K (Pumpentausch, Ventilator Gebläse defekt, Rauchfangkehrer...Ventile undicht oder rostig, Kühlmitteltausch Solar....).

    Warum machen Sie nicht einmal einen effektiven Kostenvergleich Heiz-, Warmwassersysteme über 25 Jahre: Capex & Opex Wäre interressant zu erfahren wie dann die tatsächlichen Kosten aussehen!
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