Kaffee: Kapselmaschinen

Auf die Schnelle

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KONSUMENT 12/2015 veröffentlicht: 25.11.2015

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Kaffee aus den Mini-Automaten ist rasch und einfach zubereitet, die Geräte sind wartungsarm. Allerdings bedeutet die Kaufentscheidung meist auch die Bindung an ein spezielles Kapselsystem. Bei Vieltrinkern kann das ins Geld gehen.

Folgende Kapselkaffeemaschinen finden Sie in der Testtabelle:

  • Bosch Tassimo Vivy TAS1251
  • Cremesso Compact One
  • De'Longhi Nespresso U EN 110
  • De'Longhi Nespresso Innissia EN 80
  • Tchibo/Saeco Cafissimo Tuttocaffè HD8602/81
  • Turmix Nespresso TX 155 Inissia
  • TurmixTX 180 U PURE
  • Krups Dolce Gusto Automatic MiniMe KP 1205
  • Krups Dolce Gusto Circolo KP 510 OT

In der Testtabelle finden Sie folgende Bewertungsdetails: 8 auf Kaffee geschulte Personen prüften Espresso und Kaffee auf Aussehen, Geruch, Geschmack, Mundgefühl und Nachgeschmack. Außerdem getestet: Zubereitungszeit (Dauer fürs Aufheizen und Brühen), Nachtropfen, Temperatur der ersten Tasse und der Folgegetränke; weiters: Kapseln einlegen und entfernen, das Reinigen und Entkalken, Stromverbrauch, Geräusch, Geruch, Schadstoffe sowie Sicherheit. Die Stiftung Warentest hat die Untersuchung
durchgeführt.

Lesen Sie auch diese Tests:


Hier der Testbericht:

Die Österreicher trinken gerne Kaffee. Laut dem Österreichischen Kaffee- und Teeverband sind es 164 Liter oder 8,3 Kilogramm pro Jahr und Kopf. Sicher, die kleinen Automaten machen es Kaffeetrinkern einfach. Sie sind in puncto Komfort unschlagbar: Kapsel aussuchen, einlegen, auf den Knopf drücken und schon macht sich der Kaffee auf den Weg in die Tasse. In unserer vorigen Ausgabe ( KONSUMENT 11/2015) können Kaffeeliebhaber nachlesen, welche Kapseln den besten Kaffee bereiten, ob günstige Nachahmerprodukte mit teuren Original-Nespresso- Kapseln mithalten können und wie es mit Müll und Recycling aussieht. Im aktuellen Test geht es darum, wie die Mini-Automaten Kaffee und Espresso zubereiten, wie die Getränke schmecken und wo die Schwachstellen der Geräte liegen. Neun Kapselmaschinen zu Preisen zwischen 99 und 160 Euro hat unsere Schwesterorganisation Stiftung Warentest auf den Prüfstand gestellt.

Verkostung: Kaffee und Espresso

Acht auf die Beschreibung von Kaffeegetränken geschulte Personen verkosteten für jedes System häufig verkaufte Espresso- und Kaffeesorten. Kaffee wird als Lungo oder Crema bezeichnet und enthält meist doppelt so viel Wasser wie ein Espresso. Alle Automaten brühen Espresso mit relativ hohem Druck. Damit wird der kleine Schwarze fast wie beim Italiener. Beim Kaffee erzeugen Tchibo und Bosch mit wenig Druck auch eine Art Filterkaffee.

Beim Espresso achteten die Tester in der sogenannten sensorischen Prüfung auf folgende Merkmale: Aussehen, Geruch, Geschmack, Mundgefühl und Nachgeschmack. Außerdem auf dem Prüfstand: wie lange die Maschinen zum Aufheizen und Brühen brauchen und ob die Zubereitungstemperatur optimal ist. Auch Stromverbrauch und mögliche Schadstoffe wurden untersucht.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
De´Longhi Nespresso U EN 110, Turmix Nespresso TX 155 Inissia, Cremesso Compact one, Krups Dolce Gusto Automatic MiniMe KP 1205, Tchibo/Saeco Cafissimo Tuttocaffè HD8602/81, Bosch Tassimo Vivy TAS1251, Krups Dolce Gusto Circolo KP 510T

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Wertung: 3 von 5 Sternen
15 Stimmen

Kommentare

  • alternative Zubereitungsarten
    von 0809brigitte am 28.11.2015 um 10:37
    Inzwischen sind wir, diversen Berichten zufolge, ja bei der "third wave" der Kaffeezubereitung angelangt. Wem die Kapseln und ihre Zubereitungssysteme zu ressourcen- und preisintensiv sind, oder auch gerne mehr Varianten (Stichwort Bio) bei den Sorten und Zubereitungsarten hätte, sollte sich über weitere simple Zubereitungsarten wie die berühmte "French Press" (unabhängig von der Stromversorgung, da "handbetrieben") oder auch Methoden wie "cold dripping/brewing" (schwerkraftbasierte Filtermethode) informieren. Auch Baristas, Kaffee-Zubereitungs-Experten, können hier sehr hilfreiche Wegweiser sein. Angeblich kommt auch der lange vernachlässigte Filterkaffee wieder in Mode, was ich nur begrüßen kann, da mir persönlich Espressi zu intensiv schmecken. Und endlich kehrt auch wieder die Gemütlichkeit an den Kaffeetisch zurück, wenn man allen aus einer Kanne einschenken kann - bei mehr als drei Personen steht sonst nämlich immer mindestens eine am Automaten und wartet. Bis dahin haben die anderen ausgetrunken.
  • Kaffee aus Kapselmaschinen
    von hanederb am 26.11.2015 um 19:22
    Wenn es nicht gelingt, diese Kapseln wenigstens ohne so wertvolle und kostenintensive Stoffe wie Alu zu erzeugen, sollte man sie verbieten. Es sind verschwenderische Müllproduziermaschinen, in denen der größte Wert in der Verpackung liegt.
  • Kapselmaschinen/Espressomaschinen
    von WOODSTOCK am 26.11.2015 um 15:51
    Ich mache es mittlerweile so, dass ich auf die bewährte Filtertätigkeit zurückgegriffen habe. Dass heißt: Kaffee (gemahlen), den ich will, so stark/mild ich will, und dessen Preis ich auch frei entscheiden kann. Einziger Nachteil: etwas "mühsam", Wasser Aufkochen und durch das kochende Wasser ist der Kaffee auch extrem heiß. Aber es zahlt sich aus - und vor allem, es ist wesentlich billiger, als die vorgeschriebenen Kapseln.
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