KONSUMENT.AT - Kaffeevollautomaten - Test: De'Longhi, Jura, Saeco, Siemens, Miele und andere

Kaffeevollautomaten

Gut um jeden Preis

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KONSUMENT 1/2019 veröffentlicht: 20.12.2018, aktualisiert: 01.03.2019

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Neben Automaten für Einzelportionen (Kapsel oder Pad) erfreuen sich auch Kaffeevollautomaten großer Beliebtheit. Bei letzteren gibt es teilweise enorme Preisunterschiede, doch punkto Qualität liegen die Geräte ziemlich nahe beieinander.

Im Test finden Sie folgende Kaffeevollautomaten mit automatischem Milchaufschäumer

  • De'Longhi - Prima Donna Class ECAM550.55.SB
  • De'Longhi - Prima Donna S Evo ECAM510.55
  • Jura - D6
  • Jura - S8 Moonlight Silver
  • Krups - Evidence Noir Plast EA8918
  • Krups - Evidence NR Connect EA893D
  • Melitta - CI Touch
  • Miele - CM 5300
  • Nivona - Cafe Romatica NICR 859
  • Saeco - Xelsis SM7683
  • Siemens - EQ.3 s100 TI301509DE
  • Siemens - EQ.6 Plus s300 TE653501DE

Die Testtabelle enthält Infos und Bewertungen zu: Ausstattung (Abmessungen, Füllmenge für Bohnenbehälter und Wasser, App- bzw. Bluetooth-Steuerung), sensorischer Beurteilung (Espresso und Milchschaum - Verkostung von einem geschulten Panel), technische Prüfung, Handhabung, Sicherheit. Umwelteigenschaften (Stromverbrauch, Geräusch) und Schadstoffe.

Lesen Sie im Folgenden den Testbericht:


Test: Vollautomaten von 600 bis 1.600 Euro

Wie macht man den besten Kaffee? Die klassische Form der Zubereitung von ­Espresso ist jene mit der Mokkakanne, die der Italiener Alfonso Bialetti 1933 erfunden hat; heute noch findet sich in fast allen italienischen Haushalten ein solcher Kocher. Puristen schwören auf Filterkaffee – allerdings nicht mit der Maschine zubereitet, sondern von Hand, was natürlich Erfahrung und Geschick voraussetzt. Doch der Trend geht unverändert zum Espresso oder Cappuccino per Knopfdruck. Die Automaten für Einzelportionen (Kapsel oder Pad) haben mittlerweile alle Konkurrenten überflügelt – 52 Prozent der Haushalte verwenden solche Geräte.

Kaffeevollautomaten erfreuen sich – trotz des hohen Anschaffungspreises und des größeren Platzbedarfs – ebenfalls stark steigender Beliebtheit (in 38 Prozent der heimischen Haushalte präsent). Auch sie haben damit die Filtermaschine, die vor 15 Jahren noch in drei Viertel aller Haus­halte anzutreffen war, überholt und auf Platz drei verwiesen.

Was für Vollautomaten spricht

Auf Dauer kommt ein Vollautomat in der Regel meist billiger als eine Kapsel- oder Padmaschine, weil der Kaffee (meist in Viertel- oder Halbkilopackungen) um einiges weniger kostet als das in Kleinstpackungen hineingepresste Pulver. Auch aus ökologischer Sicht sind die Einwegkapseln fragwürdig, weil damit viel Müll für wenig Kaffee produziert wird.

12 Produkte mit automatischem Milchaufschäumer

Für den vorliegenden Test wurden zwölf in Österreich erhältliche Kaffeevollautomaten, alle mit automatischem Milchaufschäumer, ausgewählt. Getestet wurde in Deutschland durch die Stiftung Warentest. Einige Marken sind doppelt vertreten – mit dem Topmodell und einem preiswerten Gerät. Der Preis­rahmen reicht von knapp über 500 bis zu saftigen 1.600 Euro. Dabei handelt es sich um Richtpreise, die in der Praxis nicht selten deutlich unterschritten werden, sei es durch Sonderangebote oder im Onlinehandel.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Jura S8 Moonlight Silver, De'Longhi Prima Donna Class ECAM550.55.SB, Nivona Cafe Romatica NICR 859, Saeco Xelsis SM7683, De'Longhi Prima Donna S Evo ECAM510.55, Jura D6, Melitta CI Touch, Siemens EQ.3 s100 TI301509DE, Siemens EQ.6 Plus s300 TE653501DE, Miele CM 5300, Krups Evidence Noir Plast EA8918, Krups Evidence NR Connect EA893D

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Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
16 Stimmen

Kommentare

  • @Grouper - Viel zu teuer
    von REDAKTION am 12.06.2019 um 09:15
    Gerade die Kaffeemaschinen diverser Bauformen sind ein schlechtes Beispiel um zeigen zu wollen, dass die Stiftung Warentest häufiger und andere Geräte testet. Wir machen kein Geheimnis daraus, dass wir bei diesen Tests mit der Stiftung Warentest kooperieren. Deshalb haben wir die gleichen Modelle im Test, sei es bei den Kafeevollautomaten hier oben oder im Januar 2018, sei es bei den Filterkaffeemaschinen. Wir führen dazu aber eine Markterhebung durch, um festzustellen, welche Geräte in Österreich bzw. von Österreich aus online erhältlich sind. Fallweise kann es dadurch sein, dass ein von der Stiftung Warentest getestetes Gerät in unserer Tabelle nicht aufscheint. Einer der Unterschiede ist, dass die Stiftung Warentest eine Preisspanne angibt und daraus einen Durchschnittspreis ermittelt, während wir die Herstellerlistenpreise anführen. Diese werden vom Handel dann oft unterschritten. Ihr KONSUMENT-Team
  • @sidestep
    von Grouper am 09.06.2019 um 12:54
    Weder eine Marken-Kaffeefilter-Maschine noch die Mokkakanne können Ihnen einen Expresso kochen. Dazu braucht es nämlich 15 bar Druck. Und den liefern natürlich beide nicht.
  • @Viel zu teuer
    von Grouper am 09.06.2019 um 12:51
    Es werden preiswertere Kaffee-Vollautomaten getestet. Einfach die Hefte von der Stiftung Warentest kaufen, wenn ein für Sie interessantes Thema drin ist. Die Stiftung Warentest testet viel öfter die gleiche Warengruppe und wesentlich umfangreicher. Dort sind auch, mit dem Prädikat gut getestete, Kaffeeautomaten zwischen 200 und 400 Euro zu finden. Tip: die Jahreshefte kaufen.
  • santodomingo
    von Grouper am 09.06.2019 um 00:11
    Mit der Mokkakanne können Sie halt keinen Espresso machen. Und nur ein Espresso schmeckt nach Espresso. Folgedessen ist Ihr Beitrag zum Thema Espresso-Vollautomat völlig verfehlt.
  • Viel zu teuer
    von hwy2001 am 03.06.2019 um 18:04
    Wir kaufen einen Kaffeeautomaten um 1000,00 oder € 1400,00?

    Es gibt Geräte, die weitgehend gleiche Qualität um 300,- oder € 400,-bieten! Wieso wurden die nicht getestet?