KONSUMENT.AT - Schärdinger Pizzakäse - Ressourcenverschwendung im praktischen Beutel

Schärdinger Pizzakäse

Viel Luft in der Verpackung

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veröffentlicht: 23.04.2020

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Was Konsumenten alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: ein Beutel mit ziemlich wenig Pizzakäse.

 

Das steht drauf: Schärdinger Pizzakäse

Gekauft bei: in vielen Geschäften erhältlich

Das ist das Problem

Schärdinger Pizzakäse wird in einem wiederverschließbaren Standbeutel angeboten. Diese Verpackung ist an sich praktisch. Man entnimmt so viel Käse, wie man gerade braucht, der Rest bleibt im verschlossenen Beutel länger frisch. Aber: Der Beutel ist original verschlossen nur etwa zur Hälfte mit Käse gefüllt. Das störte einen Konsumenten gewaltig.

"Ressourcenverschwendung auf Kosten des Klimas"

Er schrieb uns: „Das Verringern der Anteile an Kunststoffverpackungen im Lebensmittelhandel ist ein aktuelles Thema in Hinblick auf den Klima- und Umweltschutz. Umso mehr hat es mich verärgert, dass Schärdinger Pizzakäse in einer Verpackung anbietet, die halb gefüllt ist.

Die Begründung, dass die Füllhöhe technisch bedingt ist oder keine kleineren Verpackungen verfügbar sind, habe ich bereits von anderen Lebensmittelherstellern mehrfach gehört. Umso mehr hoffe ich auf Einsicht, die Verpackungsgröße des Pizzakäses zu verringern. Neben der Ressourcenverschwendung fühle ich mich zusätzlich getäuscht und kaufe zukünftig keinen Käse von Schärdinger mehr.“

Nachhaltigere Verpackung wünschenswert

Der Beutel hat auf der Rückseite ein großes Sichtfenster, durch das gut zu erkennen ist, wie viel bzw. wie wenig Käse hier drin ist. Das ändert aber nichts daran, dass dieser Beutel eindeutig zu groß für die enthaltene Füllmenge ist. Berglandmilch erklärte in seiner Stellungnahme, den gesamten Verpackungsprozess laufend auf Optimierungspotentiale zu überprüfen und sukzessive neue, nachhaltige Verpackungsalternativen umzusetzen. Es wäre schön, wenn auch der Schärdinger Pizzakäse in Zukunft in einer verkleinerten bzw. nachhaltigeren Verpackung angeboten würde. Andere Hersteller haben es schließlich bereits geschafft, Verpackungen für geriebenen Käse zu verkleinern. 

 

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