Schulsachen kaufen

Nachhaltig ins neue Jahr

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KONSUMENT 9/2016 veröffentlicht: 10.08.2016

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Hefte, Mappen, Buntstifte, Füllfedern ...: Ein neues Schuljahr beginnt und die Liste der benötigten Schulutensilien ist lang. Es gibt eine große Auswahl an nachhaltigen Produkten, wenn auch nicht in allen Bereichen.

Beim Einkauf von Schulsachen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, auf die Umwelt zu achten: Vom Bleistift über das Lineal bis zu Klebstoffen – mehr als 40 Artikel für die Schule sind mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet. Kriterien sind umweltfreundliche und dauerhafte Materialien und reparaturfreundliche bzw. umweltgerechte Produktgestaltung.

Mindestgarantie und reparaturfähig

Materialien, auf die Kraft ausgeübt wird (Metalle, hochwertige Kunststoffe), müssen Mindestgarantiezeiten erfüllen und dürfen – wie alle übrigen Stoffe – keine gesundheitsgefährdenden chemischen Substanzen enthalten. Holz muss aus zertifizierter nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. Kunststoffe haben einen Mindestanteil an nachwachsenden Rohstoffen oder Kunststoff-Recyclat. Die Büro- und Schulartikel müssen zerlegbar, verwertbar, nachfüllbar und reparaturfähig sein. Außerdem muss es Ersatz für Verschleißteile geben.

Umweltzeichen fordert Müllvermeidung

Darüber hinaus wird durch das Umweltzeichen unnötiger Müll vermieden: Die Produkte kommen entweder ohne Verpackungen aus oder sie sind in Recyclingkarton verpackt, und die Verpackungsgröße steht in einem sinnvollen Verhältnis zum Inhalt. In Österreich sind bereits 90 Prozent der Schulhefte aus Altpapier und mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet. Recycling-Schulhefte werden heute in Top-Qualität geliefert, bei Umweltzeichen-Schulheften wird auch die Gebrauchstauglichkeit geprüft: Es gibt kein Zerrinnen der Tinte, und auch die Weiße passt.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo