Kinderlaufräder

Gedämpfter Fahrspaß

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KONSUMENT 4/2019 veröffentlicht: 28.03.2019

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Kinder trainieren mit Laufrädern spielend ihren Gleichgewichtssinn. Viele Modelle sind leider mit Schadstoffen belastet.

Folgende 15 Modelle ohne Bremse finden Sie im Test:

  • Bikestar Balance Bike - RU-12-ST-WD
  • BTwin - Runride 100
  • Chillafish - BMXie-RS
  • Cube Cubie - 1207
  • Early Rider - Lite
  • Hudora Laufrad - Seven 2.0
  • Kellys Kite -12
  • Kettler - Speedy 10“
  • Kokua - LikeaBike Mountain
  • Puky - Laufrad LR1
  • Puky - Laufrad LR 1L
  • Rebel Kidz - Steel Air 12,5“ Wheel
  • SCool - PedeX Race
  • Specialized -  Hotwalk
  • Strider - 12 Sport

Die Testtabelle enthält Infos und Bewertungen zu: Ausstattung/Technische Merkmale (Gewicht, Trittbrett, Ständer), Fahren, Sicherheit und Haltbarkeit (Sichtbarkeit, Verletzungsgefahr,..), Handhabung, Schadstoffe (Griff, Sattel und Reifen)

Nachfolgend der Testbericht.


Es ist ein wahres Schauspiel und zaubert jedem Zuseher ein Lächeln ins Gesicht: Kinder, die auf Laufrädern durch die Gegend flitzen. Weniger lustig ist das Testergebnis unserer Kollegen von der Stiftung Warentest, die 15 Laufräder ohne Bremse unter die Lupe genommen haben. 

Test: Schadstoffe in Griffen, Sätteln und Reifen

Elf davon fielen im Test wegen ihres Schadstoffgehalts durch und wurden von uns entsprechend mit "nicht zufriedenstellend" bewertet. Zum Glück konnten auch drei "gut" vergeben werden. In Griffen, Sätteln und Reifen der Laufräder wurden insbesondere zu hohe Mengen an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) gefunden, die krebserzeugend, fruchtschädigend oder erbgutverändernd wirken können. 

Flammschutzmittel TCPP

Auch das Flammschutzmittel TCPP, bei dem es Bedenken hinsichtlich seines krebserzeugenden Potenzials gibt, konnte im Sattelbezug des Bikestar-Laufrad nachgewiesen werden. Die Schadstoffgrenzwerte wurden übrigens analog zu jenen gezogen, die für Kinderspielzeug gelten.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Puky Laufrad LR1, BTwin Runride 100, Kettler Speedy 10", Chillafish BMXie-RS, Puky Laufrad LR 1L, Specialized Hotwalk, Kokua LikeaBike Mountain, Strider 12 Sport, Bikestar Balance Bike RU-12-ST-WD, Cube Cubie 120, Early Rider Lite, Hudora Laufrad Seven 2.0, Kellys Kite 12, Rebel Kidz Steel Air 12,5" Wheel, SCool PedeX Race

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Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
8 Stimmen

Kommentare

  • lieber VKI
    von joka am 18.04.2019 um 08:47
    ist das wieder ein aus deutschland zugekaufter test?
    1. schade dass die deutschen kollegen DEN österreichischen anbieter (woom) von kinderrädern nicht beachten bei ihren tests (bite weiterleiten)
    2. schade dass der VKI das woom laufrad nicht nachtestet bevor tests publiziert werden
    3. schade dass dies nicht mal im text erwähnt wird
    4. wie schon von meinen vorpostern geschrieben, erfüllt das woom laufrad kriterien welche die anderen räder, vA in punnkte gewicht, nicht erfüllen. ganz klare kaufempfehlung
  • Kinderlaufräder
    von koletsch am 09.04.2019 um 16:56
    Servus im VKI,

    mein Enkerl (jetzt 9 Jahre alt) fährt sehr gerne Rad. Ihr Problem war das Gewicht der Räder und das erreichen der Bremshebel.
    Beim Bikefest in Wien probierte sie dann ein WOOM Rad, und war begeistert!
    Sie hat jetzt bereits ihr 3. Woom und findet es ganz toll!
    Leider sind wir zu spät auf dieses Rad aufmerksam geworden oder gab es die Firma noch nicht?
    Ich finde es schade das es in ihrem Test fehlt, ein Österreichisches Rad. Liegt es daran, dass dieser Test von der Deutschen Stiftung Warentest durchgeführt wurde? Hätte man diesen Test nicht mit einem Österreichischen Rad erweitern können?
    Vielleicht können sie einen "Nachtest" machen?

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Koletschka

  • Laufräder (und Kinderfahrräder)
    von mueller.laerchbach am 07.04.2019 um 18:42
    Hallo im VKI,
    meine Erfahrung bei Laufrädern mit unseren Enkelkindern ist folgende:
    1. die meisten Räder am Markt sind zu schwer, da aus Stahl. Daher haben wir ein Laufrad und zwei (richtige Räder) bei einem österreichischen Anbieter (Woom Bikes) gekauft.
    2. eine Felgen-Bremse am Hinterrad des Laufrades ist sinnvoll - es lebt nicht jeder in einer ebenen Gegend - und mit drei Jahren sind Kinder in der Lage, eine Bremse zu betätigen
    3. Lufbefüllte Räder haben den Vorteil, dass man mit dem Fülldruck auf die Verwendung Rücksicht nehmen kann. Unser Enkel fahren durch "dick und dünn" - da ist weniger Druck besser - das geht mit einem Vollgummireifen nicht oder nur viel schlechter.
    4. es wird sicher von jedem einzelnen Kind abhängen, aber unsere Erfahrung ist, dass manche Kinder bereits ab zwei Jahren gerne Laufräder benutzen
    5. abschließen noch zu normalen Kinderrädern (also mit Pedalen, Kette etc.) folgende Anmerkung: es macht einen großen Unterschied, ob ein Rad eine Stahlrahmen (und auch sonst schwere Komponenten) aufweist, oder ob bewusst das Gewicht gering gehalten wurde. Bei uns gab es zuerst ein (geschenktes) Rad um 9,4 kg für einen 4-jährigen Buben - diese haben wir dann durch ein Alu-Rad mit 5,2 kg ersetzt. Damit ist er nun glücklich.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günther Müller
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo