KONSUMENT.AT - Versandapotheken: Medikamente im Internet - Defizite bei der Information, Abgabemengen

Versandapotheken: Medikamente im Internet

Verbesserungsbedarf

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KONSUMENT 1/2017 veröffentlicht: 22.12.2016

Inhalt

Defizite bei der Information

Da die Apotheken laut Fernabsatzverordnung eine telefonische Beratung anbieten müssen, haben wir kontrolliert, ob man auf der Homepage eine Telefonnummer sowie Angaben zu den Kontaktzeiten findet. Zwei Apotheken (Rothlauer Apotheke und Lindenapotheke) geben keine Kontaktzeiten an. Bei der Rupertus Apotheke besteht Verbesserungsbedarf. Zwar findet sich auf der Startseite eine Telefonnummer, die Kontaktzeiten muss man allerdings mühsam suchen.

Den obligatorischen Hinweis, dass die telefonische Beratung kostenlos ist, fanden wir lediglich bei fünf Anbietern. Zwölf Apotheken bieten die vorgeschriebenen Gebrauchsinformationen direkt an beziehungsweise verlinken sie darauf. Die von uns via Kontaktformular oder E-Mail gestellt Anfrage bezüglich der Anwendung der Allergiemittel Clarityn respektive Loratadin bei Kindern wurde lediglich von der Lekáren Servus Apotheke nicht beantwortet.

Positiv zu vermerken ist, dass uns fünf Apotheken ungefragt auch zusätzliche Informationen zu den anderen bestellten Medikamenten gaben. Sieben Versandapotheken legten der Lieferung den Hinweis bei, zur Klärung von Fragen gegebenenfalls die Apotheke zu kontaktieren.

Abgabemenge

Humanarzneimittelspezialitäten dürfen nur in einer dem üblichen persönlichen Bedarf entsprechenden Menge versendet werden. Wie bereits erwähnt, wären dies drei Packungen. Wir haben daher anhand eines Erkältungspräparates (Nasenspray oder Nasentropfen) überprüft, wie die Apotheken auf eine Bestellung von fünf Packungen reagieren.

Lediglich bei der Apotheke am Rothenbaum ist es ausgeschlossen, mehr als drei Packungen zu bestellen. Drei Versandapotheken erkundigten sich immerhin telefonisch bei der Bestellerin, ob die Präparate für eine oder für mehrere Personen bestimmt seien. 16 Apotheken schickten uns die bestellten fünf Packungen anstandslos zu.

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Kommentare

  • Apoonline Link falsch
    von helldriver am 21.05.2018 um 12:58
    Die Regenbogenapotheke Graz in nunmehr unter folgendem Link zu finden: https://www.apoonline24.at/
  • Abzocke in Österreich
    von gerhard56 am 03.08.2017 um 06:54
    Ich bestellte häufig bei einer Versandapotheke aus Deutschland, bisher ohne jegliche Probleme. Aber jetzt hat diese Apotheke plötzlich einen eigenen Link bzw. Ableger für Österreich. Ärgerlich dabei ist, dass es in diesem Österreichteil weniger Angebot und das zum teureren Preis gibt. Vergleich Mucosolvan Hustensaft 250ml: In Deutschland um 10,79 EUR zu haben, jetzt in Österreich um 13,99 EUR, also stolze 23 % teurer. Aber auch das ist in der hochgelobten EU an der Tagesordnung, da gilt plötzlich kein gemeinsamer Markt mehr.
  • shop-apotheke
    von frappe am 05.02.2017 um 10:28
    Weil diese Apotheke erwähnt wurde. Bei der Bestellung/Anlegung eines Nutzerkontos muss man neben den AGB auch einer Bonitätsprüfung zustimmen. Das ist inakzeptabel. Ich will mit Paypal zahlen. Dafür braucht es keine Bonitätsprüfung Ich suche mir eine andere Apo
  • Versandapotheken
    von 1942Walter am 25.01.2017 um 21:57
    Unter den getesteten Versandapotheken fehlt "shop-aptheke.at", welche doch zu den Versandapotheken mit sehr vielen Kunden in Österreich gehört. Da ich bei dieser schon öfter bestellt habe und bisher eigentlich immer zufrieden war, würde mich ihre Meinung über diese Versandapotheke sehr interessieren.
  • Preise fehlen
    von REDAKTION am 30.12.2016 um 12:01
    Die Preise sind nicht in die Bewertung eingeflossen, weil wir nicht in allen Fällen die selben Medikamente erhalten haben. Teilweise waren die bestellten Präparate nicht lieferbar, teilweise erhielten wir andere Medikamente für die angegebenen Indikationen. Es wäre somit nicht korrekt gewesen, die Preise als Bewertungskriterium heranzuziehen.