Zuckerreduziert: Vöslauer Balance

Kommentar von Elisabeth Spanlang

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KONSUMENT 7/2018 veröffentlicht: 28.06.2018

Inhalt

In vielen Lebensmitteln und Getränken versteckt sich unnötigerweise Zucker - selbst in einer Flasche Vöslauer Blance. Diese gibt es zwar seit neuestem auch zuckerreduziert, aber was hat Zucker überhaupt in Mineralwasser oder Zitrusfruchtkonzentrat verloren? - Ein "Aufgespießt" von KONSUMENT-Redakteurin Elisabeth Spanlang.

KONSUMENT-Redakteurin Elisabeth Spanlang (Bild: A.Thörisch/VKI)

In KONSUMENT 6/2018 berichteten wir über versteckten Zucker in Lebensmitteln. Selbst in einem Mineralwasser mit Geschmack wie dem Vöslauer Balance Wacholder Limette (750 ml) fanden wir gezählte 8 Stück Würfelzucker. Das hat sich geändert. Vöslauer Balance mit Wacholder Limette enthält jetzt statt der bisherigen 34 Gramm Zucker etwas über 20 Gramm. Umgerechnet sind das aktuell 5 Stück Würfelzucker und damit 3 Stück weniger als früher. Ausgelobt wird das auf der neu gestalteten Flasche mit einem grün-weißen Aufkleber und der Aufschrift: „Deutlich zuckerreduziert. 30 % weniger.“ Freut uns, dass sich in Sachen Zucker etwas bewegt. Aber ehrlich: So supertoll, wie Vöslauer tut, ist die Reduktion nun auch nicht ausgefallen.

Da geht noch mehr!

Abgesehen davon stellt sich nach wie vor die Frage: Was bitte hat Zucker in einem mit Zitrusfruchtkonzentrat und Gewürzextrakt aufgepeppten Mineralwasser verloren? Eine 750-ml-Flasche Vöslauer Balance ist schnell getrunken. An heißen Tagen ziemlich sicher auch zwei. Und damit rauschen so nebenbei 2 mal 5, also 10 Stück Würfelzucker einfach so die Kehle hinunter, ohne dass man es groß bemerkt. Die Wahrheit ist: Zucker sollte man überhaupt nicht trinken. Und wenn schon, dann nur ein kleines Glas Limo, Fruchtsaft & Co als Ersatz für andere Süßigkeiten. Das gilt auch für aufgezuckerte Wässerchen mit Geschmack.

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Kommentare

  • Völlig richtig
    von REDAKTION am 10.07.2018 um 14:38

    Der Text, auf den Sie sich beziehen, gehört zu den Lebensmittel-News

    https://www.konsument.at/erfrischungsgetraenke072018

    Inhaltlich geht es dort um den Markt für alkoholfreie Getränke, um die Art, wie sie derzeit beworben werden und welche Produktgruppen sich am besten verkaufen.

    Ihr KONSUMENT-Team

  • Völlig richtig,
    von Grouper am 06.07.2018 um 10:10
    nur leider konterkariert der Konsument diesen Artikel mit einem anderen im selben Heft, nämlich über die angeblich gesunden, vitaminreichen Erfrischungsgetränke, zu denen er Smoothies, Limonaden und Fruchtsäfte zählt. Alle drei sind, egal mit wie viel zusätzlichem Zucker sie angereichert sind, kalorienreiche NAHRUNGSMITTEL. Und keine Erfrischungsgetränke.
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