Billa Studentenfutter

Nur halb voll

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veröffentlicht: 17.05.2018

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Was Konsumenten alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: eine halbleere Packung Studentenfutter.

 

Das steht drauf: Billa Studentenfutter

Gekauft bei: Billa

Das ist das Problem

Billa Studentenfutter – eine Mischung aus Sultaninen, Erdnüssen, blanchierten Mandeln, Kaschu- und Haselnüssen – wird in einem undurchsichtigen Beutel verkauft. Das Studentenfutter ist auf der Verpackung abgebildet. Es sieht appetitlich aus und macht so richtig Lust aufs Knabbern.

Eine Konsumentin, die uns auf dieses Produkt aufmerksam gemacht hatte, war vom Billa Studentenfutter allerdings herb enttäuscht. Denn: Der Beutel war nur zur Hälfte mit Knabberei gefüllt. Das war aber erst nach dem Öffnen zu sehen. Als die Packung noch verschlossen war, hatte sie gefüllt gewirkt. 

Rewe: technische Gründe

Und was sagt Rewe auf unsere Nachfrage? Bei der Verpackungsauswahl müsse primär darauf geachtet werden, dass ein lückenloses Schließen der Siegelnaht gewährleistet werden kann. Dies sei für die hygienische Unbedenklichkeit des Produktes unabdingbar. Um die Abfüllung und Versiegelung technisch durchführen zu können, werde etwas Spielraum im oberen Bereich der Packung benötigt. Und: Dieser freie Raum sei auch erkennbar, sobald die Packung in der Hand gehalten und gekippt werde. 

Größere Packung, höhere Umweltbelastung

Dass ein gewisser Freiraum in der Packung vorhanden sein muss, ist nachvollziehbar. Aber bei ähnlichen Produkten anderer Herstellern ist er doch um einiges kleiner gehalten. Bei Billa Studentenfutter lässt sich die Füllmenge zwar auch durch Abtasten des Beutels vage abschätzen, doch übergroße Verpackungen sind und bleiben trotzdem ein Ärgernis für Konsumenten. Nicht zuletzt auch deswegen, weil ihr Transport eine höhere Umweltbelastung nach sich zieht.

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Bild: VKI