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ÖBB-Fahrkartenautomaten, Pumpspender, Skigebiete, Ticketkauf online ...

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KONSUMENT 2/2018 veröffentlicht: 25.01.2018, aktualisiert: 30.04.2018

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Für Gruppen jetzt komplizierter

Die neue Bedienoberfläche in den Zügen und Bahnhöfen der ÖBB sind nicht umfassend durchdacht und bringen bei bestimmten Anwendungen ärgerlichen Mehraufwand zum Vormodell! So fahre ich wöchentlich mit einer SchülerInnengruppe (11 –13 Jahre) von Hartberg nach Bad Waltersdorf. Die Anzahl der Zahlenden variiert von 8 bis 13 Personen. Die genaue Zahl ergibt sich erst im Zug. Bei der alten Automatengeneration war der Abfahrtsbahnhof schon vorgegeben, der Zielbahnhof in der Schnellsuchleiste – 1 Klick. Des Weiteren konnte ich die Zahl der Kinder mit einem Klick eingeben, Zahlen, fertig.

Das momentane Procedere: Startbahnhof suchen (bei dem ich ja gerade im Zug stehe) – Zielort eintippen (keine Schnellsuchfunktion) – die Verbindung auswählen (ich stehe im Zug, muss diesen aber nochmals auswählen, könnte ja noch mit dem Bus in 3 Stunden fahren?!?) – jedes Kind extra anklicken und das Alter dazu eingeben – das Programm lässt aber nur 6 Kinder zu! Das heißt, erstmal zahlen und Vorgang abschließen und für Kind 7–12 das Ganze noch einmal und ab dem 13. noch einmal!

Schließlich bin ich fertig und kann mein Ticket (mit Vorteilscard) noch lösen. Knapp vor dem Aussteigen (14 min Fahrzeit) setze ich mich hin. Würde ich das im Bahnhof erledigen, würde ich unweigerlich den Zug verpassen, da wir direkt von der Schule zum Bahnhof hetzen.

MMag. Matthias S.
Bad Waltersdorf