KONSUMENT.AT - Staubsauger - Schwebstofffilter und keine undichten Stellen

Staubsauger

Volle Kraft mit wenig Watt

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KONSUMENT 3/2014 veröffentlicht: 27.02.2014, aktualisiert: 24.02.2017

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Siemens teilt sich den ersten Platz mit dem Miele S8340EcoLine, der punktegleich abschneidet. Insgesamt absolvierten fünf Staubsauger den Test mit "gut", drei sind "durchschnittlich".

Box statt Beutel

Zu den wichtigsten Prüfpunkten bei Staubsaugertests gehört die Staubaufnahme vom Teppich oder Hartboden und ob das Gerät den Staub bei sich (sprich: im Beutel oder in der Staubbox) behält. Das Testmagazin KONSUMENT informiert bereits seit 1999 regelmäßig über Bodenstaubsauger, die statt mit teuren Filterbeuteln mit einer integrierten Staubbox arbeiten. Das ist nicht ­jedermanns Sache, weil mitunter unhygienisch. Staub und Brösel landen hier statt im leicht zu entsorgenden Papierfilter im Staubbehälter. Dieser will regelmäßig geleert und gereinigt werden. Die Entscheidung für das System mit dem Staubbeutel ist also auch eine Frage der Bequemlichkeit. Der beste der drei beutellosen Testkandidaten stammt von Philips.

Saugen mit dem Beutel-System

Beim Saugen mit dem Beutel-System auf Teppichboden konnten vier Geräte mit guten Ergebnissen aufwarten: Miele, Siemens, Eio und Dirt Devil DD 7770. Für das Saugen auf Hartboden gab es in beiden Gruppen auch sehr gute Noten: für Miele und Eio mit Beutel sowie für Dirt Devil mit und ohne Staubbox.

Wichtig, insbesondere für Menschen mit ­einer Hausstaubmilbenallergie, ist die Fähigkeit der Sauger, den Staub im Gerät zu halten – in der Fachsprache als Staubrückhaltevermögen bezeichnet. Ob mit oder ohne Beutel, beide Gerätekategorien lieferten hier gute und sehr gute Resultate ab.

Partikelfilter allein hilft nicht

Die meisten Testgeräte sind mit einem Hepa-Abluftfilter ausgestattet. Diese Abkürzung steht für High Efficiency Particulate Air Filter, sie kennzeichnet Schwebstofffilter. Diese ­fischen kleinste Partikel aus der Abluft. Allerdings sorgen sie nicht allein dafür, dass ein Staubsauger sehr gut dicht hält. Zwei damit ausgestattete Geräte, Fakir Willi und Dirt ­Devil mit Staubbox, schafften das im Test "nur" gut. In früheren Untersuchungen bliesen einige Modelle trotz Hepa-Filter einen Teil des Feinstaubs mit der Abluft wieder in den Raum, andere behielten ihn auch ohne diesen Filter sehr gut bei sich. Wichtig ist auch, dass ein Sauger keine undichten Stellen hat.

Bei Empfindlichkeit gegen Hausstaub

Die Prüfung zum Staubrückhaltevermögen absolvierten die beiden guten Beutelsauger Siemens VSQ5X1230 und Eio Razzer R-Control Eco2 sowie auch Philips und der durchschnittliche AEG in der Gruppe mit Staubbox mit ausgezeichnetem Ergebnis. Diese vier Geräte eignen sich deshalb auch für Menschen, die empfindlich auf Hausstaub reagieren. Natürlich sollten schwere Allergiker das Entleeren des Staubbehälters aber nicht selbst erledigen.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
29 Stimmen
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Kommentare

  • @gorskbr
    von REDAKTION am 03.08.2015 um 13:05
    Link funktioniert wieder. Vielen Dank für den Hinweis. Ihr KONSUMENT-Team
  • Link zu www.konsument.at/staubsauger funktioniert nicht!
    von Benuzter gelöscht am 03.08.2015 um 06:58
    Der angegebene Link zu www.konsument.at/staubsauger funktioniert nicht!
  • an Andy500, Zugang zu alten Tests
    von REDAKTION am 14.05.2014 um 09:06

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  • Testberichte
    von Andy500 am 13.05.2014 um 23:26
    Als langjähriger Abonnent will ich auch einen alten Staubsaugertest "kostenlos" lesen. Das Heft habe ich ja bereits bezahlt...
  • an: susie, Saugroboter
    von REDAKTION am 06.03.2014 um 13:29

    Bei den Tests versuchen wir, eine möglichst repräsentative Auswahl der Produkte ihrem Marktanteil entsprechend zu treffen. Die Produktauswahl für nächstes Jahr steht noch nicht fest.
    Ihr KONSUMENT-Team