Butter

Alles in Butter

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KONSUMENT 6/2017 veröffentlicht: 24.05.2017, aktualisiert: 30.05.2017

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Sie schmeckt nicht nur auf Brot gut, sondern wird auch gerne zum Kochen und Backen verwendet. Wir haben Butter getestet – und die Ergebnisse können sich - auch wenn der Preis gestiegen ist - sehen lassen.

Wir haben Butter von folgenden Herstellern getestet:

  • Alpengut Österreichische Teebutter
  • Besser Bio Bio-Butter
  • Billa Bergbauern Heumilch Teebutter
  • Bio+ Teebutter
  • Clever Teebutter
  • Butter-Test: Billa, Clever, Merkur Immer Gut, NÖM, Primina, Spar, TirolMilch, Zurück zum Ursprung, uvm. Echt Bio Butter
  • Ein gutes Stück Heimat Bio-Butter
  • Ich bin Österreich Teebutter
  • Ja! Natürlich Alpenbutter
  • Kerrygold Butter aus Irland
  • Milfina Teebutter
  • Nöm Original Waldviertler Bio Butter
  • Nöm Teebutter
  • Nöm Teebutter (Becher)
  • SalzburgMilch Teebutter streichzart
  • S-Budget Butter 
  • Schärdinger Fasslbutter
  • Schärdinger Primina
  • Spar Natur pur Bio-Butter
  • Spar Teebutter
  • Tirol Milch Bergbauern Butter
  • Zurück zum Ursprung Bergbauern Sauerrahm Butter
  • Merkur Immer gut Bergbauern Heumilch Teebutter

In der Testtabelle finden Sie Infos und Bewertungen zu: Mikrobiologie, Zusammensetzung, Kennzeichnung, Verkostung (Laien und Experten), Herstellerangaben. ACHTUNG: Die angegebenen Preise stammen vom April und können durch die Preissteigerungen vom Sommer 2017 inzwischen teilweise überholt sein. - Lesen Sie nachfolgend unseren Testbericht.


Ob Butter besser ist als Margarine und wie viel Fett bei einer gesunden Ernährung erlaubt ist, zeigt Ihnen auch unser Video:

Test: Teebutter, Sommerbutter, Fasslbutter, ...

Ein Blick ins Kühlregal zeigt: Bei Butter ist die Auswahl groß – verschiedene Sorten von zahlreichen Herstellern liegen dicht an dicht. Da gibt es Teebutter, Sauerrahm- und Süßrahmbutter, Sommerbutter, Fassl­butter, Primina, heimische und Importprodukte, Butter aus konventioneller Landwirtschaft und Bio-Butter Für unseren aktuellen Test suchten wir aus der Fülle des Angebots 23 Produkte aus.

Von der Milch zur Butter

Der Rohstoff für Butter ist ausschließlich Milch. Um ein Kilogramm Butter herzu­stellen, sind im Schnitt 22 Liter Milch nötig. Lange Zeit war die Herstellung von Butter eine schweißtreibende Angelegenheit. Der von der Milch abgeschöpfte Rahm wurde in ein Butterfass gefüllt und gestampft, um das Milchfett von der Buttermilch zu trennen.

Sauerrahm oder Süßrahm

Heute erfolgt die Herstellung von Butter in den Molkereien industriell. Zuerst wird in einer Zentrifuge die Rohmilch in Magermilch und Rahm getrennt. Anschließend erhitzt (pasteurisiert) man den Rahm, um Mikro­organismen abzutöten und die eiweiß- und fettspaltenden Enzyme zu inaktivieren. Dann lässt man den Rahm reifen.

Für Sauerrahmbutter wird eine Säuerungskultur vor der Reifung, für mild gesäuerte Butter nach der Reifung zugesetzt. Bei Süßrahmbutter entfällt dieser Schritt. Je nach Reifezeit und -temperatur entwickelt sich das typische Butteraroma, das Geruch und Geschmack des Produktes prägt.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
S-Budget Butter, Spar Teebutter, Zurück zum Ursprung Bergbauern Sauerrahm Butter, Merkur Immer gut Bergbauern Heumilch Teebutter, Bio+ Teebutter, Clever Teebutter, Ich bin Österreich Teebutter, Echt Bio Butter, SalzburgMilch Teebutter streichzart, Ja! Natürlich Alpenbutter, Schärdinger Primina, Schärdinger Fasslbutter, Milfina Teebutter, Alpengut Österreichische Teebutter, Spar Natur pur Bio-Butter, Tirol Milch Bergbauern Butter, Nöm Teebutter, Ein gutes Stück Heimat Bio-Butter, Nöm Teebutter (Becher), Nöm Original Waldviertler Bio Butter, Billa Bergbauern Heumilch Teebutter, Kerrygold Butter aus Irland, Besser Bio Bio-Butter

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Kommentare

  • Molkerei Lembach
    von REDAKTION am 13.02.2018 um 13:16
    Getestet wurde eine Butter mit der Mindesthaltbarkeit 26.03.2017. Auf der Packung war die Adresse der Molkerei Lembach als alleinige Adresse bzw. Kontaktmöglichkeit für die Kunden angeführt. Ihr Konsument-Team
  • Besser Bio : Lembacher hat Ende 2016 zugesperrt!! Wann wurde getestet?
    von Tarifdschungler am 06.02.2018 um 12:39
    Die Molkerei Lembach im Mühlviertel hat Ende 2016 ihren Betrieb eingestellt und die Marke Besser Bio wurde von Salzburg Milch übernommen. Anfang 2017 kamen die Produkte bereits von Salzburg Milch. Es ist daher nicht weiter verwunderlich, wenn auf einen im Jahr 2017 an die Molkerei Lembach verschickten Brief nicht reagiert wurde. Da fragt sich: Wann wurde der Test durchgeführt bzw. die getesteten Produkte gekauft - im Jahr 2016 oder 2017? War die getestete Butter tatsächlich von Lembacher hergestellt worden? +++ Anm.: Der Grund für die Schließung der Molkerei Lembach war laut Medienberichten einerseits bedingt durch den Wechsel zu weiter entfernten Milchlieferanten, andererseits durch notwendige hohe Investitionen, um die angestiegene Milchmenge verarbeiten zu können.
  • Echte "Butter", Joghurtbutter
    von REDAKTION am 02.02.2018 um 12:53
    Butter eignet sich nur zum Braten bei niedrigen Temperaturen. Bei hohen Temperaturen verbrennen Bestandteile wie Milchzucker und Eiweiß. Produkte mit geringerem Fettgehalt bzw. mit einem hohen Wasseranteil führen dazu, dass das Fett beim Erhitzen durch das verdampfende Wasser zu spritzen anfängt. Solche Butterzubereitungen, zu denen auch die Joghurtbutter zählt, sind daher zum Braten nicht geeignet. Ihr Konsument-Team
  • "Echte" Butter mind. 82% Fett
    von Tarifdschungler am 29.01.2018 um 12:28
    Im Artikel leider nicht erwähnt: Worin liegt der Vorteil im hohen Fettgehalt? Ich habe auch sonst nirgends etwas dazu gefunden. Wir verwenden Joghurtbutter (auch zum Kochen und Backen), weil sie weniger Fett enthält und uns auch besser schmeckt. Diese enthält immerhin noch 69% Fett. Obwohl groß "Joghurt Butter" auf der Verpackung steht, gilt sie nicht als Butter, sondern als "Butterzubereitung" (Kategorie 62-75% Milchfett), und das muss irgendwo auf der Verpackung angeführt sein. +++ Link: https://www.landschafftleben.at/lebensmittel/butter/herstellung/wie-sie-gemacht-wird#streichfette
  • Test durch "Geschmacktests" verzerrt
    von Tarifdschungler am 29.01.2018 um 12:20
    Informativ sind die Angaben über die verschiedenen Butterarten. Aber was bringt der Test den Konsumenten außer einer Verteuerung der am besten bewerteten Produkte? Relevant: Verunreinigung durch Keime evtl. Fettmenge (obwohl es völlig bedeutungslos ist, wenn nur 79% statt 82% enthalten wäre). Was zu einer Abwertung beim Punkt "Zusammensetzung" führt, ist nicht erläutert (Mangel!). Dass Geschmäcker verschieden sind, wussten schon die alten Römer. Nur weil die Vorliebe der Verkoster eine andere ist (wobei sich auch "Experten-Verkoster" und Laien nicht einig waren), werden sich nur die am leichtesten beeinflussbaren (sprich unkritischen) Konsumenten auf die Testsieger stürzen. Na, dann Mahlzeit! +++ Hat der VKI irgendetwas unternommen, um eine Kennzeichnung der Butterart (Süßrahm etc.) zu erwirken? Das wäre wichtig, nicht Geschmacktests.
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo