KONSUMENT.AT - Seniorenhandys - Test: Bea-Fon, Doro, Emporia, Nokia, Panasonic u. a.

Seniorenhandys

Drei Bauformen im Praxistest

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KONSUMENT 3/2021 veröffentlicht: 24.02.2021

Inhalt

Die technische Qualität eines Mobiltelefons lässt sich in bewährten Testszenarien überprüfen. Bei den Seniorenhandys kommen einige entscheidende Fragen hinzu. Antworten finden Sie im Praxistest.

Seniorenhandys: Drei Bauformen im Praxistest; (BIld: wavebreakmedia/Shutterstock.com)

Diese Seniorenhandys finden Sie in unserem Produktfinder:

Smartphones und Hybridmodelle:

  • Bea-Fon SL860touch
  • Bea-Fon M6
  • Doro 7010
  • Doro 8050
  • Doro 8080
  • Emporia Smart4
  • Emporia TOUCHsmart
  • Nokia 2720 Flip

Tastenhandys:

  • Bea-Fon SL595
  • Doro 6040
  • Gigaset GL590
  • Panasonic KX-TU466
  • Telme C151
  • Telme X200
  • Tiptel Ergophone 6420

Der Produktfinder bietet folgende Informationen: Ausstattung (Art des Handys - Klapp- oder Barren-Handy, Smartphone - Abmessungen, Bedienungsanleitung, Touchscreen, Tastatur, Speichergröße, ob Kopfhörer im Lieferumfang enthalten sind, GPS-Empfänger, Radio), Telefonfunktion (Sprachqualität, Netzempfindlichkeit), Handhabung (Eignung für Personen mit Hör-, Seh-, Motorikschwäche; Inbetriebnahme, Telefonieren, SMS, Notruf, Täglicher Gebrauch, Internet, Menüführung, erweiterte Funktionen, Tragbarkeit), Haltbarkeit, Akku (im Stand-by-Modus, beim Telefonieren, Ladezeit in Minuten), Zusatzfunktionen;

Lesen Sie nachfolgend unseren Testbericht:


Praxistest Seniorenhandys

Wie einfach und selbsterklärend sind Bedienung und Menüführung? Wie deutlich sind Tastenbeschriftung und Displayanzeige ablesbar? Wie gut eignet sich das Gerät für Menschen mit Einschränkungen beim Sehen, Hören oder der Motorik? Solche Fragen werden in einem Praxistest nicht zuletzt von Personen beantwortet, die der Zielgruppe angehören. Ist es zudem möglich, das Gerät sicher und jederzeit griffbereit bei sich zu tragen?

Der letzte Punkt ist insofern von Bedeutung, als viele ältere Personen das Handy in erster Linie deshalb mitführen, um jederzeit erreichbar zu sein bzw. um im Fall des Falles einen Notruf absetzen zu können. Geprüft wird daher auch, wie gut die Notfallfunktion vom Hersteller umgesetzt wurde.

Tastentelefone, Smartphones, Hybridgeräte

Für unseren internationalen Test haben wir 16 Geräte (darunter 7 Modelle der heimischen Hersteller Emporia/Telme und Bea-Fon) in unterschiedlichen Bauformen ausgewählt: reine Tastentelefone ohne Internetfunktionalität, vollwertige Smartphones sowie Hybridgeräte, die sowohl über eine physische Tastatur als auch über ein kleines Display (zum Teil mit Touchfunktion) verfügen und gleichfalls in beschränktem Maße Internetanbindung haben.

Mit den letztgenannten Geräten versuchen die Hersteller auf Kundenwunsch einen Spagat. Man darf nämlich nicht übersehen, dass die Smartphone-Bedienung mittels Touchscreen sowohl eine motorische Herausforderung als auch verwirrend sein kann, selbst wenn diese Geräte bewusst aufs Wesentliche reduziert sind. Viele ältere Nutzer bevorzugen daher eine richtige Tastatur, möchten aber trotzdem nicht auf gewisse Annehmlichkeiten des Internetzeitalters verzichten – etwa, um via WhatsApp am Leben der Enkelkinder teilhaben zu können.

Alternative: Einfachmodus

Ein Tipp: Viele herkömmliche Smartphones verfügen über einen Einfachmodus, der größere Schriften und App-Symbole auf den Bildschirm bringt und zugleich die Bedienung übersichtlicher macht. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man dies vor dem Kauf eines Seniorenhandys als Alternative ausprobieren.

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Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
9 Stimmen

Kommentare

  • Akku tausch oder nicht
    von gstoettner am 19.05.2021 um 12:35
    Bei einem alten Handy vor der Zeit der Smartphones hatte ich mal einen neuen Akku gekauft und eingebaut. Dieser hat gerade mal ein halbes Jahr lang gehalten!! Seither ist das für mich keine Option mehr, Ersatzakkus sind passee.

    Wenn man sich überlegt, dass bei modernen Smartphones 1000 volle Ladungen möglich sind bis der Akku auf 80% seiner ursprünglichen Kapazität gefallen ist, so bedeutet das einen Zeitraum von ziemlich genau DREI Jahren, wenn ich mein Handy jeden Tag voll entlade und neu lade, wovon ich glaube, dass das niemand tut. Wahrscheinlicher ist, dass man pro Tag den Akku im Durchschnitt halb entlädt. Das wären dann SECHS Jahre Haltbarkeit bis zur 80% Marke. Und so weiter...

    Und noch Eines: nichts kann den Akku heute so schonend laden wie die eingebaute Elektronik in modernen Geräten. Von Hand abstecken und so etwas halte ich daher für Unsinn.
  • Emporia Smart.4 - Störungsempfindlich - Widerruf
    von b.kaiser am 16.04.2021 um 09:28
    Es hat sich herausgestellt, dass die SIM-Karte meines Vaters zwar ins neue Emporia passte, aber eine veraltete Version war, die nicht mehr unterstützt wurde und zu Störungen führte. Auch der Händler wusste das nicht sondern hat erst bei einer Recherche diese Info bekommen.
  • Emporia Smart.4 - Störungsempfindlich
    von b.kaiser am 11.04.2021 um 09:36
    Mein Vater hat ein neues Emporia Smart.4 gekauft - es hatte Sende- und Empfangsschwierigkeiten in der Wohnung und wurde getauscht. Auch das 2. Handy hat diese Probleme. Als Ursache konnten wir die Infrarotheizung eruieren, wobei sein altes Emporia, das alte Emporia meiner Mutter, mein Nokia und das Huawei meiner Frau ohne Probleme im gleichen Raum funktionieren. Ich vermute ein Abschirmproblem oder eine Interferenz
  • seniorenhandys : akku
    von longuet am 09.03.2021 um 11:06
    alles schön und gut , aber wo ist das wichtige Testkriterium " Austauschbarkeit des Akkus" geblieben ???