Wäschetrockner

Preisgünstig vs. umweltfreundlich

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KONSUMENT 12/2017 veröffentlicht: 23.11.2017, aktualisiert: 22.03.2018

Inhalt

Test: A++ Geräte schonen die Geldbörse und trocknen meist ebenso gut wie stromsparendere A+++ Modelle. Letztere erweisen sich jedoch als umweltfreundlicher.

Folgende Wäschetrockner mit Wärmepumpe finden Sie im Test:

  • AEG- T8DE86685
  • AEG - T8DE76585
  • Beko - DPY 8405
  • Bosch - WTYH7701
  • Bosch - WTW85463
  • Bosch - WTH85200
  • Miele  - TDB130 WP Eco
  • Miele - TCE630 WP
  • Siemens -WT7YH701
  • Siemens - WT45W463
  • Siemens - WT43H2G1

Die Testtabelle enthält folgende Beurteilungspunkte: wie gut die Wäschetrockner trocknen, wie lange sie für die einzelnen Programmarten brauchen, Stromverbrauch, Umwelteigenschaften, Handhabung und Sicherheit.

Lesen Sie im Folgenden den Testbericht:


Wer die Möglichkeit dazu hat, trocknet Wäsche im Sommer auf der Wäscheleine im Garten oder auf dem Balkon. Das schont Umwelt und Geldbörse. Während der Wintermonate kommen die Kleidungsstücke aber nach dem Waschdurchgang zum Trocknen auf einen Wäscheständer im Innenbereich. Die nassen Teile wirken sich natürlich aufs Raumklima aus. Häufigeres Lüften ist nötig, um die Feuchtigkeit aus den Räumen zu bekommen. Die daraufhin abgesunkene Raumtemperatur muss dann die höher eingestellte Heizung ausgleichen.

11 Wäschetrockner im Test

Warum also nicht die Anschaffung eines Wäschetrockners überlegen? Laut Statistik Austria (Ausstattungsgrad österreichischer Haushalte 2014/15) steht in 33 Prozent der österreichischen Haushalte ein Wäschetrockner. Früher waren diese Geräte oft als Stromverschwender verpönt. Wie es um den Energieverbrauch moderner Wäschetrockner bestellt ist, hat unsere Schwesterorganisation Stiftung Warentest unter anderem anhand eines Tests von 11 Kondensationswäschetrocknern mit Wärmepumpe (inklusive zwei Baugleichheiten) geprüft.

Trocknen mit Wärmepumpe spart Kosten

Die effizienteste Möglichkeit des elektrischen Wäschetrocknens bieten Kondensationstrockner mit Wärmepumpentechnik. In früheren Tests berücksichtigten wir auch Trockner ohne Wärmepumpe. Es zeigte sich, dass solche Modelle viel mehr Strom verbrauchen. Zudem kosten moderne Geräte mit Wärmepumpe heute weniger als früher.

Wäschetrockner: so funktioniert die Wärmepumpentechnik; Grafiken: chyworks, Master3D, SofiaV/Shutterstock.com; Gestaltung: Doris Seyser, VKI Technisch funktionieren sie folgendermaßen (klicken Sie auf die beigefügte Info-Grafik):

1) Aufgeheizte Warmluft durchströmt die Wäsche und nimmt deren Feuchtigkeit auf.
2) Die Wärmepumpe kühlt die Luft ab, entfeuchtet sie und erwärmt sie neuerlich.
3) Einen Teil der im Zuge des Abkühlens gewonnenen Energie nutzt die Wärmepumpe für das weitere Trocknen.

Das spart im Vergleich zu Kondensationstrocknern ohne Wärmepumpe etwa die Hälfte an Strom.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
AEG T8DE86685, Bosch WTYH7701, Siemens WT7YH701, AEG T8DE76585, Bosch WTW85463, Miele TDB130 WP Eco, Siemens WT45W463, Miele TCE630 WP, Beko DPY 8405, Bosch WTH85200, Siemens WT43H2G1

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54 Stimmen

Kommentare

  • Baugleichheiten und Langzeiterfahrungen
    von REDAKTION am 20.07.2018 um 13:46

    Vielen Dank für Ihre Hinweise. Wir leiten sie an das Untersuchungsteam weiter.

    Zu Ihren Anmerkungen:
    Baugleiche Geräte: Von jedem Modell werden jeweils 3 Maschinen geprüft, um auftretende Fehler reproduzierbar zu machen. Der Hinweis auf Baugleichheiten bedeutet, dass ein anderes Produkt ähnlich gebaut ist.

    Zum Thema Langlebigkeit von Produkten und Markenzufriedenheit mit Weißware haben wir in diesem Jahr einen interessanten Artikel veröffentlicht.

    Testen von aktuellen Modellen: Die Produkte wechseln sehr rasch. Deshalb müssen wir eine möglichst repräsentative Auswahl treffen. Wir nehmen auch an internationalen Gemeinschaftstests teil. Da müssen alle teilnehmenden Organisationen Kompromisse in der Auswahl der Testprodukte eingehen.

    Ihr KONSUMENT-Team

  • Nur bedingt nützlich
    von Limaks am 15.07.2018 um 18:41
    Abgesehen davon, dass es nicht sehr viel Sinn macht zwei Baugleiche Geräte (BSH) zu testen legen die Bewertungen auf div. Portalen nahe, dass es nach wie vor offenbar Gang und Gebe ist, dass die Geräte kurz nach der Garantiezeit mit Problemen aufwarten.

    So häufen sich bei BSH die Beschwerden über die nicht dauerhaft funktionierende Selbstreinigung, mangelnde Konstruktion (schlechter Zugang zum Innenleben, Kunststoffrollen die der Belastung nicht gewachsen sind etc.).
    Bei AEG dürfte die Elektronik des öfteren Anlass für Probleme sein was vermutlich auch bei manchen zu mangelhaften Ergebnissen bei der Funktion führt.

    Es wäre wirklich hilfreich, wenn man bei den Tests nicht nur aktuelle Modelle testet sondern auch versucht Langzeiterfahrungen der besten drei Geräte vergangener Jahre zu objektivieren bzw. auch das Innenleben auf Reparaturfreundlichkeit und mögliche Schwachstellen untersucht.

    Ich zum Beispiel neige eher dazu ein 3 Jahre altes Gerät zu kaufen anstatt das aller neueste. Bei letzteren hat man gar keine Chance die potentielle Lebenszeit abzuschätzen sofern man nicht bereit ist das 2-3 fache in eine Miele mit 10 Jahresgarantie zu investieren.
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