Einkaufen: Brot

Das fällt ins Gewicht

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KONSUMENT 5/2016 veröffentlicht: 28.04.2016

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Wer zum Bäcker geht, kann gewinnen oder verlieren. Wir haben uns in Wien und Innsbruck angesehen, ob der Preis auch zum Brot passt.

„Wo kaufen Sie am häufigsten frisches Gebäck ein“, wollten wir zu Jahresbeginn bei einer Online-Umfrage  von unseren Lesern wissen. Das Ergebnis war eindeutig: Mehr als die Hälfte geht zum lokalen Bäcker bzw. in die Filiale einer Bäckereikette.

Katze im Sack

Was dort über die Theke geht, behagt den Kunden offensichtlich. Wie die Ware verkauft wird, schon weniger. Denn aus unserer Leserpost wissen wir: Viele Kunden stört die Preisauszeichnung bei manchen Bäckern. Was Brot und Gebäck genau kostet, ist oft mühsam oder gar nicht ­herauszufinden. Die meisten Konsumenten ärgern sich aber darüber, dass halbierte Brote vor dem Verkauf nicht abgewogen werden. „Ist der Preis, den ich für diese Katze im Sack zahle, tatsächlich gerechtfertigt?“, lautet die am häufigsten gestellte Frage. Die Antwort darauf kennen wir inzwischen – und sie hat uns, ehrlich gesagt, überrascht.

Halb und ganz

Für unsere Erhebung gingen wir mehrfach einkaufen, und zwar in Wien in zwölf Bäckereien bzw. Supermarktfilialen und in Innsbruck in drei Bäckereien. Wir verlangten jeweils einen ganzen Brotlaib und dazu noch einen halben frisch aufgeschnittenen. Natürlich achteten wir darauf, ob es im Geschäft eine Waage gab und – noch wichtiger – ob sie auch benutzt wurde.

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Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
6 Stimmen

Kommentare

  • Es ist höchste Zeit für: Zurück zum Ursprung:
    von vanille 56 am 12.05.2016 um 09:29
    http://www.viennatouristguide.at/Altstadt/Stephansdom/z_brot.htm
  • Brottest Groschengeschäft
    von REDAKTION am 04.05.2016 um 20:23
    Auch Kleinvieh macht Mist. Und 87 Cent, also fast ein Euro zu viel für ein untergewichtiges Brot fällt unserer Meinung nach eher nicht unter Groschengeschäft. Ihr Konsument-Team
  • Halbe Brote
    von REDAKTION am 04.05.2016 um 20:18
    Wir haben immer nur eine frisch aufgeschnittene Hälfte gekauft und zusätzlich einen ganzen Laib. Anschließend wurden beide Brote gewogen. Wir kaufen immer so ein, wie es auch Kunden in der Regel tun. Von Beschäftigten in Bäckereien und Supermärkten wissen wir, dass bei halbierten Broten die erste Kundschaft im Fall des Falles das größere Stück bekommt, weil die zweite ja keine direkte Vergleichsmöglichkeit mehr hat. Ihr Konsument-Team
  • Halbe Brote
    von jonie am 04.05.2016 um 09:02
    Das Ergebnis in Sachen halbe Brote kann aber auch bedeuten, dass die Kund_innen, für die ein Laib geteilt wird, meist die größere Hälfte bekommen. Haben Sie die Zweithälften auch gekauft und abgewogen?
  • Brottest
    von skern99 am 02.05.2016 um 17:15
    Groschenvergleich - die Sinnhaftigkeit ist zweifelhaft
Bild: VKI