Geldanlage: Was wurde aus 10.000€?

Renditevergleich über 10 Jahre

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KONSUMENT 9/2017 veröffentlicht: 31.08.2017

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Wer vor zehn Jahren 10.000 Euro angelegt hat, hätte bei vielen Anlageformen Kaufkraft verloren oder jedenfalls fast nichts dazugewonnen.

Die vergangenen zehn Jahre waren aus der Sicht von Anlegern durchwachsen: nach Aussichten, so gut wie nie, plötzlich die Spar­zinsen kontinuierlich im Sinkflug, Lebens­versicherungen als vermeintlich stabiler Anker dahin, der Wertpapiermarkt kurz­zeitig am Boden, Gold dafür in lichten Höhen, dann wieder der Absturz ...

Zeit für eine Bilanz: Wie haben sich die einzelnen Anlageformen entwickelt? Und wie weit haben sich in diesen bewegten Zeiten Grundaussagen der Geldanlage bewahr­heitet – etwa, dass Aktien langfristig verzinste Anlagen schlagen oder dass Indexfonds besser abschneiden als gemanagte Fonds?

Vergleich: Aktien, Gold, Immobilien, ...

Wir haben anhand einiger Beispiele nachgerechnet, was bei verschiedenen Anlageformen von Jänner 2007 bis Dezember 2016 herausgekommen wäre – und wie viel herauskommen hätte sollen, damit Kosten, Steuern und Inflation abgegolten sind (siehe Kapitel "Unterschied zwischen VPI und Mikrowarenkorb").

Die Berechnungen sind wohlgemerkt beispielhaft, denn bei Wertpapieren etwa kommt es mehr denn je darauf an, auf welche Aktien und Fonds man setzt. Oder man hätte bei einem Einstieg ein, zwei Jahre früher bzw. später ein ganz anderes Er­gebnis erzielt, wie etwa Sparbücher, aber auch der Goldpreis zeigen. Im Folgenden anhand von Durchschnittswerten und -kosten das Abschneiden einiger Anlageformen.

Bargeld: rund 20 Prozent verloren

Wer sein Bargeld daheim ("unter dem Kopfpolster") verwahrte, hat sich Gebühren erspart, aber natürlich keine Zinsen bekommen (ganz abgesehen vom Risiko: Einbruch, Brand, ... ). Für die Kaufkraft bedeutet das eine Verminderung auf:

  • nach dem VPI: 82,4 %
  • nach dem Mikrowarenkorb: 78,6 %

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Kommentare

  • Wertverlust von Politik gewollt
    von gerhard56 am 25.09.2017 um 18:37
    Unsere Politik hat doch in den letzten Jahren alles getan, um z.B. Geldanlagen in Aktien als eines der Standbeine der privaten Pensionsfinanzierung möglichst unattraktiv zu machen. Wobei linke Ideologie das ganz gezielt betreibt, aber der Koalitionspartner es besser wissen müsste und trotzdem mitspielte, um möglichst viel Geld aus dem Volk herauszupressen.
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