KONSUMENT.AT - Glutenfreie Lebensmittel - Weizenallergie

Glutenfreie Lebensmittel

Fragwürdiger Boom im Regal

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KONSUMENT 6/2020 veröffentlicht: 28.05.2020

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Die einzige Therapie, die der Darmschleimhaut Erholung ermöglicht, ist eine strikte, lebenslange glutenfreie Ernährung. Die ­Betonung liegt dabei auf strikt, denn schon kleinste Verunreinigungen, etwa über das Brotkörbchen oder die Brotschneide­maschine, schädigen die Darmschleimhaut.

Weizenallergie

Bei Menschen mit einer Weizenallergie ­führen Weizenproteine zu einer allergischen ­Reaktion. Dabei kann es sich unter anderen um die glutenhaltigen Kleberproteine ­handeln. Die Weizenallergie kann sich in Verdauungsbeschwerden äußern, genauso aber mit klassischen Allergiesymptomen wie Jucken, Hautrötungen, Atemnot. Hier gilt es in erster Linie, Weizen und Weizenprodukte wie Grünkern, Bulgur oder Weizen-­Couscous zu vermeiden. Auch Dinkel, ­Emmer und Triticale müssen meist aus dem Speiseplan verbannt werden. Roggen, Hafer und Gerste werden hingegen gut vertragen.

Diagnose "Glutensensitivität"

Wurde bei entsprechenden Beschwerden sowohl eine bestehende Zöliakie als auch eine Weizenallergie ärztlich ­ausgeschlossen, ist die Diagnose „Glutensensitivität“ möglich. Hier ist es ratsam, eine diätologische Fachberatung aufzusuchen und gemeinsam individuelle Lösungen zu erarbeiten.

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