KONSUMENT.AT - Markenartikel versus Eigenmarken - Lebensmittel und Kosmetika: gute Eigenmarken; sagenhafte Unterschiede bei Kfz-Prämien

Markenartikel versus Eigenmarken

Ein Kommentar von Chefredakteur Gerhard Früholz

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KONSUMENT 4/2020 veröffentlicht: 20.04.2020

Inhalt

Beim Einkaufen von Lebensmitteln und Kosmetika achten Konsumenten auf den Preis und wählen günstigere Produkte der Handelsmarken. Unsere Tests zeigen, das bedeutet keinen Verzicht auf Qualität. Preisunterschiede gibt es auch bei Prämien von Kfz-Versicherungen. 

Lebensmittel-Bilanz

Allen Kampagnen der Markenartikel- Industrie zum Trotz: Wer beim Einkaufen auf den Preis achtet, greift gern zu den günstigeren Produkten der Handelsmarken. Und macht dabei wohl die Erfahrung, dass ein preisbewusster Einkauf – etwa bei Lebensmitteln im Supermarkt – keinen Verzicht auf Qualität bedeutet. Ein Eindruck, den wir schon durch KONSUMENT-Chefredakteur Gerhard Früholz (Bild: U. Romstorfer/VKI)zahlreiche Tests mit Fakten belegen konnten.

2.000 Lebensmittel-Testergebnisse aus 15 Jahren

Dass man bei Hofer, Lidl & Co gut einkaufen kann und auch mit den Eigenmarken von Spar und Rewe gut bedient ist, bestätigt jetzt unsere große Bilanz, für die wir fast 2.000 Lebensmittel-Testergebnisse der letzten 15 Jahre ausgewertet haben.

Lesen Sie unseren Test  "Lebensmittel im Supermarkt - Marke gegen Eigenmarke" über erstaunliche Unterschiede, die interessante Situation im Bio-Segment und was uns in Dutzenden besonders aufgefallen ist.  

Teure Marken geschlagen

Wenn Sie KONSUMENT regelmäßig lesen, wissen Sie, dass Eigenmarken auch bei Drogeriewaren und Kosmetika immer wieder gut abschneiden. Ein Beispiel: Im Make-up-Test mussten sich die Produkte von Estée Lauder, Clarins oder Clinique zu Preisen zwischen 35 und 43 Euro ausgerechnet dem mit Abstand günstigsten Make-up geschlagen geben. Es kostet 3,99 Euro und ist bei dm erhältlich.

Zeit für Polizzen-Check 

Unsere jüngste Erhebung zeigt einmal mehr: Die Prämienunterschiede bei Kfz- Versicherungen sind geradezu sagenhaft. Für einen VW-Passat haben wir bei gleichem Leistungsumfang für eine Haftpflicht-/Kasko-Polizze Prämien zwischen 1.466 und 2.811 Euro ermittelt, für einen Tesla 3 waren es zwischen 1.130 und 3.860 (!) Euro. Selbst für kleinere Fahrzeuge liegt das Sparpotenzial bei mehreren Hundert Euro jährlich. Also, Zeit für einen Polizzen-Check! Motivation dafür finden Sie in unserem Kfz-Versicherungsvergleich.  

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Gerhard Früholz | Chefredakteur
E-Mail: gfrueholz@konsument.at
Testmagazin KONSUMENT
Linke Wienzeile 18

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