Girokonten: Spesen, Gebühren, Leistung

Runter mit den Kosten!

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KONSUMENT 7/2017 veröffentlicht: 29.06.2017

Inhalt

Diese Informationen finden Sie in unserem Report:

Tabelle 1: Extragebühren 
Verrechnet das Geldinstitut Extragebühren (ja/nein) für: 
• Abhebungen am Bankomat
• Kassentransaktion
• SB-Transaktion
• Schaltertransaktion
• Anderung Dauerauftrag online
• Kartenzahlung Inland
• Buchungsgebuhren
• Einzahlung Automat
• Einzahlung Kassa
• Postversand Auszug
• SMS-Kosten
• Manipulationsentgelt
Tabelle 1 vergleicht Austrian Anadi, Bank Austria UniCredit, Bawag PSK, Erste Bank, RLB NO Wien, Volksbank Wien. 

Tabelle 2: Kontokosten
Die Tabelle vergleicht Kontokosten für Viel- und Wenignutzer am Beispiel von 3 Banken und je zwei Kontopaketen:
• AUSTRIAN ANADI BANK: Pay4use und Classic 
• BAWAG PSK: Kontobox small, Kontobox large 
• BANK AUSTRIA UNICREDIT: Perfect Fit, Relax

Und hier unser Bericht:


0,01 % Zinsen, aber viele Spesen

Zinsen auf Guthaben am Konto gibt es praktisch nicht mehr: Mit Senkungen von 0,10 auf 0,01 Prozent, wie zum Beispiel zuletzt im Juni durch die easybank bei Online-Privatkonten, ist der absolute Tiefpunkt erreicht. Wer damit nicht einverstanden ist, hat das Recht, der Zinssatzänderung schriftlich zu widersprechen und den bestehenden Girokontovertrag kostenlos (!) zu kündigen.

Wenig Alternativen

"Sehr lus­tig!“, denken sich da wohl viele Kunden mit einem Anflug von Zynismus: Wer kündigt, braucht ein besseres Angebot – doch ein solches ist weit und breit nicht zu sehen, und ganz ohne Girokonto geht es in unserer modernen Welt sowieso nicht mehr.

Da bleibt nur, bei den Kosten zu sparen, wo es geht. Das kann nicht so schwer sein, gibt es doch eine Unzahl an Kontopaketen und Einzelverrechnungsvarianten für verschiedenste Bedürfnisse. Wer es etwas breiter und komfortabler angelegt braucht, kann sich zum Beispiel mit einem "Komfort-Konto“ oder einem „Relax-Konto“ entspannen; wer es maßgeschneidert haben will, greift zum „PerfectFit“ oder sucht sich nach dem Motto „Zahl nur, was du brauchst“ sein Giro­konto­modell zusammen.

Verschiedenste Nutzervarianten

Damit man mit seiner Wahl wirklich gut bedient ist, sollte man sich aber vorher einmal anhand aktueller Kontoauszüge angesehen und überlegt haben, was man wirklich braucht. Auf viele Nutzertypen passende Fertiglösungen gibt es bei Girokonten nämlich nicht (mehr), dazu haben sich die Nutzungsmöglichkeiten zu sehr auseinanderentwickelt: Der eine erledigt am liebsten alles in der Bank vor Ort, andere kommen jahrelang in keine Bankfiliale, weil sie alles online abwickeln. Ein Kunde möchte immer und überall mit Kunden-, Bankomat- oder Kreditkarte zahlen, ein anderer setzt auf hundertprozentige Privatheit und somit auf Bares.

Zahlscheine zugeschickt

Wieder einer vertraut der Technik und dem Internet, lässt alles per Lastschrift abbuchen und ­bestellt fleißig online, während ein anderer gern Zahlscheine zugeschickt haben möchte und vielleicht nur ausgewählte Positionen abbuchen lässt. Die Banken kommen den unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen entgegen, indem sie auch innerhalb eines Hauses die verschiedensten Paket- und Individuallösungen anbieten.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Austrian Anadi Bank, Bank Austria UniCredit, Bawag PSK, Erste Bank, RLB NÖ Wien, Volksbank Wien, Austrian Anadi Bank Pay4use, Austrian Anadi Bank Classic, Bawag PSK Kontobox small, Bawag PSK Kontobox large, Bank Austria UniCredit Perfect Fit, Bank Austria UniCredit Relax

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Wertung: 4 von 5 Sternen
4 Stimmen

Kommentare

  • miserable Beratung
    von 0809brigitte am 06.06.2018 um 18:54
    Ich habe mich aus diesem Anlass (weil ich wegen der 0,01% Zinsen einen Wechsel überlegt habe) bei einer Konkurrenz-Bank beraten lassen. Mir wurden nicht einmal verschiedene Kontomöglichkeiten vorgestellt, sondern im Grunde nur eine einzelne Preisliste vorgelesen. Mein Bedarf wurde nicht konkret erhoben, aber wofür im Gegenzug alles Geld verlangt werden darf (dafür, dass ich der Bank im Grunde einen Gratis-Kredit biete...), ist abenteuerlich!
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