Internet sicher nutzen: Benutzerkonten verwalten, Teil 1

Daten unter Kontrolle

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KONSUMENT 9/2016 veröffentlicht: 25.08.2016

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Lokales Konto 

Aber wie gesagt, die Sache ist seit Windows 8.1 nicht einfacher geworden. Microsoft hat die Möglichkeit zum Einrichten eines „traditionellen“ Standardkontos so gut versteckt, dass man davon ausgehen kann, dass es eigent­lich nicht erwünscht ist. Die Details dazu erfahren Sie in der Oktober-Ausgabe. 

Entspricht altem Admin-Konto

Als einfacher auffindbare Option im Betriebssystem wird von Microsoft das lokale Konto angeboten. Dieses unterbindet immer­hin die automatische Synchronisation Ihrer Daten und Sie werden nicht automatisch bei Micro­soft-Diensten wie OneDrive, Skype, Outlook.com, im App-Store oder im Edge-Browser angemeldet. Nutzen können Sie diese natürlich trotzdem, indem Sie sich einzeln mit ­Ihrem Microsoft-Konto anmelden. Das lokale Konto entspricht somit im Großen und Ganzen dem bis Windows 7 ­üblichen Administratorkonto. Nicht machbar ist das Hinzufügen von Familienmitgliedern und das Einrichten und Verwalten des Jugend­schutzes. 

Microsoft-Konto umgehen

An sich ist es möglich, das Microsoft-Konto unter Windows 8.1 und 10 schon im Zuge der Ersteinrichtung des Computers zu umgehen. Entweder unterbrechen Sie dazu die Internetverbindung, damit Windows Ihnen erst gar nicht das Anlegen eines Microsoft-­Kontos anbietet, oder Sie klicken an der ­Stelle, an der Sie dazu aufgefordert werden, ein Micro­soft-Konto anzulegen bzw. Ihre vorhandenen Benutzerdaten einzugeben, auf die Option „Ohne Microsoft-Konto anmelden“. 

Trotzdem sinnvoll

Wobei ein Microsoft-Konto schon sinnvoll ist, um das umfangreiche kostenlose Angebot gezielt zu nutzen. So erweist sich der OneDrive z.B. zur Weitergabe einer größeren Menge von Fotos als nützlich, die man per E-Mail nicht mehr verschicken kann. Mit ­Skype telefonieren Sie via Computer kostenlos in alle Welt, aus dem App-Store können Sie praktische Programme herunterladen, und über Outlook.com erhalten Sie zum Micro­soft-Konto automatisch eine zusätz­liche Mailadresse, die Sie z.B. nutzen können, wenn Sie sich für Newsletter etc. anmelden. Damit vermeiden Sie, dass Ihre Hauptadresse mit Spam überflutet wird. 

 

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