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Internet sicher nutzen: App-Berechtigungen

Datenzugriff am Smartphone

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KONSUMENT 7/2016 veröffentlicht: 23.06.2016

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Die eventuell nicht ganz so seriösen, aber auch jene, die auf externe Finanzierungs­modelle für ihre kostenlosen Angebote angewiesen sind, sammeln (anonymisierte) Daten zur Erstellung von Nutzerprofilen, die sie gewinnbringend an die Werbeindustrie verkaufen. In der Regel machen sie aber ­keinen Hehl daraus, sondern schreiben es in ihre Nutzungsbedingungen. 

User bezahlt mit Daten

Sie tun damit nichts anderes als Google, Apple, Facebook oder die Anbieter von kostenlosem Virenschutz. Daten sind die eigentliche Währung des Internets. Wer ein Smartphone verwendet, hat seinen Anteil ohnehin schon auf den Markt geworfen; und wer Apps von Dritt­anbietern installiert, muss diesen wohl oder übel ein gewisses Grundvertrauen entgegenbringen. Mit einem aktuellen Smartphone-Betriebssystem kann man zumindest bei den App-Berechtigungen ein wenig steuernd eingreifen.

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Kommentare

  • Zu viel Paranoia ist auch nicht gut...
    von 39373 am 21.07.2016 um 11:50
    Vor ein paar Jahrzehnten gab es noch gedruckte Telefonbücher, in denen Name, Titel, oft Beruf und die komplette Adresse (später verkürzt) veröffentlicht wurden. Manchmal waren auch Verwandtschaftsverhältnisse (Ehefrau) angegeben. Wer wollte, konnte sich also nur mit dem Telefonbuch ganze Familienstammbäume und Wohnorte von Fremden zusammensuchen. Man darf bei aller Vorsicht bez. der persönlichen Daten nicht übersehen, dass man nur ein Element unter Millionen, ja Milliarden, ist. - Und das wirkliche Problem ist ein meinen Augen der Kundenkartenwahn. Was hier von unzähligen Menschen für ein paar lächerliche Euro Rabatt an persönlichsten Informationen (was kaufe ich wie oft in welchen Geschäften zu welchen Zeiten...) freizügig hergegeben wird, lässt mich über die Whatsapp-Hysterie nur schmunzeln.