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KONSUMENT 8/2016 veröffentlicht: 28.07.2016

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Lästig

Ich kaufe zwar hauptsächlich bei Nahversorgern/Bauernläden ein, ganz kommt man aber um die Supermärkte nicht herum. In letzter Zeit fällt mir auf, dass die Gutscheinaktionen überhand nehmen und man zur Verwaltung all dieser Zettel (gültig meist nur für eine bestimmte Produktgruppe, zu einem bestimmten Zeitpunkt, für Vorteilskartenbesitzer,...) fast eine Sekretärin bräuchte. Zum Handkuss kommen außerdem die Kassiererinnen im Supermarkt, die dann – wie auch schon öfters beobachtet – die verärgerten Kunden aufklären müssen, warum die Aktion nicht mehr/noch nicht gilt, wenn sie nur ab 3 Pkg. und nicht ab 2 Pkg. gilt, usw. Originalzitat einer genervten Kassiererin: „Wer lässt sich so etwas einfallen?“

Zu diesem Leserbrief hat mich letztendlich ein Vorfall in einem Merkur-Markt bewogen. Ich habe am 31.5.2016 meinen Einkauf an der Kasse bezahlt und mit dem Kassenbon einen „–10% Rabattgutschein“ für den nächsten Einkauf bekommen – gültig im Monat Mai 2016! Da erkläre mir jemand, wie ich den noch einlösen soll! Mich, die ich ohnehin kaum Kundenkarten verwende, hat dieser Vorfall jedenfalls dazu bewogen, auch noch die restlichen zu entsorgen und ich bin überzeugt, dass diese Flut an Werbemaßnahmen mit der Zeit immer mehr KundInnen vergrämen wird.

Abschließen möchte ich mit etwas Positivem: Ich bin seit mehr als 10 Jahren zufriedene KONSUMENT-Abonnentin, großes Lob!

User "olbendorf"

Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo