Versicherungen: Risiko-Check

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KONSUMENT 1/2017 veröffentlicht: 14.12.2016

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Welches Risiko habe ich? Mit dem VKI-Risiko-Check können Sie sich anonym und unentgeltlich informieren und gut vorbereitet mit Versicherungsberatern reden.

Nur wenigen Menschen zeichnet die Beschäftigung mit den eigenen Lebensrisiken ein erwartungsfrohes Lächeln ins Gesicht. Ein folgenreicher Sturz beim Radfahren, eine Überschwemmung im neu erbauten Haus, ein Brand in den eigenen vier Wänden – ­solche Gedanken schiebt man lieber weit von sich.

Angebot ist undurchschaubar

Die Versicherungssprache ist komplex und verklausuliert, das Angebot an Polizzen und Versicherungsvarianten mittlerweile ­riesig und zunehmend undurchschaubar. Ganz klar, dass sich die meisten beim Ver­sichern lieber auf das verlassen, was ihnen mehr oder weniger gut geschulte Berater, Vermittler oder auch Verkäufer im Handel empfehlen. Das ist nicht unbedingt schlecht – aber besser ist immer, wenn man selbst weiß, wovon die Rede ist. Doch wer hat schon die Zeit, sich eingehend mit der Ver­sicherungsmaterie zu befassen?

Unser Online-Tool hilft

Um die Auseinandersetzung mit sinnvollem Versicherungsschutz und mit möglichen existenz­be­drohenden Risiken für jeden Interessierten zu erleichtern, hat „riskine“, eine engagierte Gruppe von Versicherungsfachleuten, Technikern, Mathematikern und Verbrauchern, in Kooperation mit VKI-Experten in monatelanger Kleinarbeit ein aufwendiges Online-Tool entwickelt. Einfach und unkompliziert kann man sich über seine persönlichen Risiken und den Absicherungsbedarf informieren (siehe Abb. „Die fünf Schritte des Risiko-Checks“).

Klicken Sie hier: zum Risiko-Check


Der unten beschriebene Risiko-Check gliedert sich in 5 Schritte und umfasst die 8 wichtigsten Lebensrisiken (siehe Bild).

Die 5 Schritte des Risiko-Checks: Prüfen Sie Ihr Risiko - anonym und unentgeltlich (Bild: riskine/VKI)

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Kommentare

  • Ergänzung.
    von Konsument 1964 am 23.03.2017 um 11:49
    2013/14 habe ich noch 56,xx gezahlt, 2014 setzten sie mir die Pistole auf die Brust und drohten mir mit der Kündigung der Versicherung, wenn ich einer zehnprozentigen Erhöhung nicht zustimme. 2017 wurden zusätzliche Premium-Bausteine hineingenommen, Erhöhung auf 69,xx. Heuer setzten sie mir wegen der einen Rechtsberatung wieder die Pistole auf die Brust und verlangen 76,xx. Selber halten sie ihre eigenen Zusagen nicht ein, aber mir wird dauernd mit der Kündigung der Versicherung gedroht, wenn ich ihnen nicht auf alle Bedingungen einsteige. Da die Konkurrenz nicht anders ist, frage ich mich ernsthaft, wozu es Versicherungen gibt.
  • Darf anscheinend nur Prämie zahlen
    von Konsument 1964 am 23.03.2017 um 11:43
    Gestern erhielt ich die Vorschreibung meiner Rechtsschutzversicherung. Die schreibt wieder einmal, ich hätte sie in Relation zur Prämie (immerhin verschiebt sie die 8jährige Bindung immer weiter nach hinten, erst war es 2022, jetzt 2025, damit ich nur ja nicht ohne Verlust aus dem Vertrag kann, sollte es einmal eine wirklich gute geben). Beim Abschluss Ende 2013 sagte die Versicherung eine Beratung pro Monat zu neben zahlreichen anderen Beratungen. Wenn ich der neuen Polizze nicht zustimme, behalten sie sich die Kündigung vor. Vor Rechtsbeistand bei Gericht drückt sie sich sowieso. Mehr als Beratungs-Rechtsschutz gibt es nicht. Nach meiner Rechtsauffassung muss die Versicherung auch 1 Beratung pro Monat durch einen Anwalt zahlen, wenn es in der Polizze steht. Ist ihr das zu teuer, soll sie halt weniger anbieten. Und genauso ist das mit den anderen Leistungen, wo sie sich überhaupt weigert, die zugesagte Leistung zu erbringen. Dabei habe ich folgende Rechtsschutzberatungen in Anspruch genommen. 2013: eine, 2014: 2 oder 3, 2015: gar keine, 2016: zwei, heuer eine. Insgesamt also 6 oder 7 in 42 Monaten. Für diesen Zeitraum wären mir laut schriftlicher Zusage in der Polizze 42 Beratungen zugestanden. Möglicherweise muss ich, wenn sich die liebe RV vor dem Zahlen der Prozesskosten drückt, 400 Euro Ersatz für einen Schaden leisten, den die u. a. Bibliothek möglicherweise selber verursacht hat, es sei denn, es interveniert jemand für mich oder die lenken ein, weil sie sehen, dass ich mich kundig gemacht habe und mich nicht einschüchtern lasse. Die Vertragsanwältin hat im Fall eines Rechtsstreits zur Zahlung geraten, denn ein Prozess ohne Rechtsschutz sei unwirtschaftlich.
  • Die Versicherung drückt sich meistens vorm Zahlen
    von Konsument 1964 am 24.02.2017 um 12:17
    Meine Angehörigen sind seit Jahrzehnten bei einer Versicherung und werden nach ihren Angaben immer zuvorkommend behandelt. Bei mir drückt sich jedoch die Versicherung, wo es nur geht. Dabei habe ich überall eine Premium-Versicherung, wo ich nur bestimmte Bereiche ausgenommen habe wie etwa KFZ (ich besitze keines). Dabei habe ich vor Abschluss angefragt, ob bestimmte Versicherungsfälle inkludiert sind. Der "Consultant" hat diese nicht explizit ausgeschlossen. Auch wenn in den AGB kein Ausschluss steht, reden sie sich darauf aus, dass dies nicht "im Paket" enthalten sei, worauf man weder vom "Consultant" noch in Prospekten etc. hingewiesen wird. Rechtsschutz: Man bekommt höchstens Beratungs-Rechtsschutz, dabei ist nur eine Anwältin TOP, vier andere waren FLOP und wurden zum Teil sogar ausgesprochen unhöflich. Einmal pro Monat hätte ich Anspruch, wurde mir zusätzlich schriftlich versichert. Aber wenn man nicht JEDER Prämienerhöhung zustimmt, wird mit der Kündigung gedroht, auch wenn die Achtjahresfrist beide Seiten binden sollte. Lässt man es aber darauf ankommen, nimmt einem mindestens fünf Jahre keine Versicherung (die auch nicht anders sind). Da hätte ich die Versicherung zum Mindestpreis nehmen können und nicht das Maximalpaket um ca. 70 Euro im Quartal. Ich schloss sie im September 2013 ab und habe sie vielleicht achtmal in dieser Zeit in Anspruch genommen, obwohl mir zwölf Beratungen pro Jahr zugesagt wurden. Haushalt: Eine Bibliothek behauptet, ich hätte Bücher schadhaft retourniert (was möglicherweise nicht den Tatsachen entspricht und außerdem hat sie sich viel zu spät gemeldet). Ich nahm daraufhin Kontakt mit der Versicherung auf, sie weigerte sich. Ebenfalls Maximalpräme mit 40 Euro im Quartal. Ich schloss sie im September 2013 ab. Die Unfallversicherung muss ich hoffentlich nie ausprobieren, habe ich seit einem halben Jahr. Früher hatte ich einmal eine Krankenversicherung auch noch, bei einer anderen Versicherung, die habe ich auslaufen lassen. Ich frage mich, wofür es Versicherungen gibt, wo man saftige Prämien zahlt und sie sich fast immer drückt. Mich wundert es nicht, dass viele keine Versicherung abschließen. Zu 90 Prozent sind die Prämien nur hinausgeworfenes Geld. Außerdem wundert mich, dass meine Angehörigen viel besser behandelt werden, obwohl ich meines Wissens höhere Prämien bezahlen muss.
  • an Retro: Kontakt aufnehmen
    von REDAKTION am 11.01.2017 um 12:25

    Das Ergebnis Ihres Risiko-Checks überrascht uns. Vielleicht probieren Sie es noch einmal?

    Ihr KONSUMENT-Team

  • Na ja
    von Retro am 08.01.2017 um 18:41

    Die Analyse hat mir eigentlich im Grunde gar nichts gesagt. Befremdlich fand ich es, dass mein Risiko auf "Altersarmut" recht hoch war und darauf beharrt wurde. Nun erwarte ich nicht gerade Millionen in der Pension, aber derzeit geht es sich schön über der Mindestpension aus, und ein bisschen was ist auch erspart. Ich habe also nicht vor, mit 57 noch eine Vorsorgeversicherung abzuschließen (?!)

    NACHTRAG (11.1.2017): Habe Risikocheck nochmals durchgeführt. Offensichtlich hatte ich "Vorsorge" nicht angehakt, weil ich dabei an Versicherung dachte. Daher die "Altersarmut". Allerdings bleibe ich bei meiner Kritik, dass bei dem Check nichts herauskommt, was man sich grundsätzlich nicht selbst denken kann.
    Wer aber allgemein Probleme mit dem Kalkulieren von Budget, Abwägen von Sinn und Unsinn diverser Versicherungen, Abschließen von Bankgeschäften etc. hat, der wird vermutlich auch solch einen Test nicht machen und fröhlich bei Kontoüberzug und Abschluss teurer Versicherungen bleiben.
     

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