KONSUMENT.AT - Meinl Trinkschokolade - Wenig drin

Meinl Trinkschokolade

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veröffentlicht: 06.02.2020

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Was Konsumenten alles versprochen und dann nicht gehalten wird. Diesmal im Lebensmittel-Check: Trinkschokolade von Meinl in mickrig befüllten Päckchen und einer wenig umweltfreundlichen Überverpackung.

Das steht drauf: Meinl Trinkschokolade

Gekauft bei: Julius Meinl am Graben

Das ist das Problem

Meinl am Graben, das weithin bekannte Delikatessengeschäft in der Wiener Innenstadt, bietet Trinkschokolade in durchsichtigen Plastikboxen zu je 15 Päckchen à 20 g Schokoladenpulver an.

Nur zur Hälfte mit Pulver befüllt?

Diese Art der Verpackung stieß bei einer Kundin aus zweierlei Gründen auf heftige Kritik: "Es ist für mich unverständlich, warum die Trinkschokolade von Meinl in dieser absolut nicht umweltfreundlichen Verpackung verkauft wird. Statt der Plastikverpackung gibt es bestimmt auch nachhaltigere Alternativen. Bei den Trinkschokoladepäckchen könnte man auch Material einsparen, zumal diese nur zur Hälfte mit Pulver gefüllt sind", schrieb sie uns verärgert.

Neue Außenverpackung in Planung

Bei Meinl am Graben sieht man das anders. Bei den einzelnen Päckchen sei produktionstechnisch keine Materialeinsparung möglich, teilte man uns auf unsere Bitte um Stellungnahme hin mit. Stelle man das Päckchen aufrecht und reiße es auf, dann entstehe nach unten hin aufgrund des Gewichts eine Wölbung und das Päckchen erscheine nur halb voll. Lege man es flach hin, sei es nahezu voll, erklärte das Unternehmen. Aber man sei bereits seit geraumer Zeit mit dem Produzenten auf der Suche nach einer neuen Außenverpackung. Immerhin etwas!

Schön, dass viele Hersteller sich schon länger bemühen, nachhaltigere Verpackungen für ihre Produkte zu verwenden. Achten Sie beim Einkauf darauf!

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