KONSUMENT.AT - Milchkauf, Restmengen bei Lippenpflegeprodukten, Smart Meter ... - Stress an der Supermarkt-Kassa 3/2019

Milchkauf, Restmengen bei Lippenpflegeprodukten, Smart Meter ...

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KONSUMENT 5/2019 veröffentlicht: 25.04.2019

Inhalt

Aus anderem Blickwinkel

Ich arbeite selbst an der Kassa und ich kann die Kritik zum Stress an der Supermarkt-Kassa weder als einfacher Mitarbeiter noch als Kunde nachvollziehen. Zum Argument „eine weitere Kassa öffnen“: Es spielen viele Faktoren eine Rolle, wieviel an der Kassa los ist und wie viele Kassen geöffnet sind (Uhrzeit, Wetter, Krankenstände, …). Jedes größere Geschäft hat nun mal eigene Kassamitarbeiter und einer ist ev. in seiner wohlverdienten Pause, einer ist krank, usw. und die anderen Abteilungsmitarbeiter kennen nun mal das Kassaprogramm nicht, haben keine eigene Kassenlade bzw. werden in der eigenen Abteilung benötigt.

Zudem möchte ich ein großes Lob an die Hofer-Mitarbeiter aussprechen. Sie arbeiten schnell und ich bin selten so freundlich behandelt worden wie bei Hofer. Die Kritik der älteren Generation kann ich absolut nicht nachvollziehen. Wenn ich zum Hofer gehe, dann nehme ich bewusst einen Einkaufswagen, ich packe die Ware bei der Kasse dann schnell in meinen Wagen und ich räume sie dann in Ruhe beim Packtisch ein, wodurch das Argument der fehlenden Zeit zur Rechnungsprüfung auch für mich nicht nachvollziehbar ist.

An meinen freien Tagen gehe ich auch eher an ruhigeren Tageszeiten zum Einkaufen. Aber wenn ich meinen Dienst fertig habe und ich noch schnell etwas besorgen muss, habe ich öfters bemerkt, dass zahlreiche Rentner auch genau zu Stoßzeiten ihre Einkäufe erledigen müssen. Des Weiteren kann ich mein Börserl auch schon beim Warten an der Kassa in meiner Tasche suchen und nicht erst beim Bezahlen mal in der Tasche anfangen zu suchen. Zudem ist ein Kassierer auch keine Person, die dafür da ist, mit den Kunden Smalltalk zu führen und sie dadurch dann indirekt drängen muss, ihre Sachen einzupacken, weil weitere Kunden warten.

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