KONSUMENT.AT - Trinkflaschen - Test: Emil, Klean Kanteen, McKinley, Nalgene, Sigg, ...

Trinkflaschen

Wasserspender to go

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KONSUMENT 4/2020 veröffentlicht: 22.03.2020

Inhalt

Sie gelten als nachhaltige Alternative. Die meisten sind sehr gut oder gut. Nur eine fiel bei der Schadstoffprüfung durch.

Diese Trinkflaschen haben wir getestet:

Trinkflaschen-Test Gruppenbild (Bild: VKI)

  • Camelbak - Eddy
  • Dora‘s - Edelstahlflasche
  • Emil - Bio-Stern
  • Klean - Kanteen Classic
  • Mc Kinley - Edelstahlflasche
  • Nalgene - OFT
  • Oxybag - Unicorn
  • Sigg - Glow Moon Dinos
  • SimPex - Color
  • Tedi - Flasche mit Trinkhalm
  • Tupperware - EcoEasy Trinkflasche

In der Testtabelle finden Sie Infos und Bewertungen zu: Schadstoffe (Weichmacher, Siloxane), Haltbarkeit/Dichtigkeit, Falltest, Ersatzteile, Füllvolumen, Geschmacks- und Geruchsveränderungen, Handhabung, Spülmaschinenbeständigkeit, Deklaration. - Nachfolgend unser Testbericht.


Trinkflaschen als nachhaltige Alternative

Der oft gehörte Ratschlag, ausreichend zu trinken, zeigt Wirkung. Immer mehr Men­schen haben im Alltag oder in der Freizeit eine Wasserflasche dabei. Einige greifen für diese Fälle gern auf PET-Flaschen aus dem Supermarkt zurück. Aus Gründen der Nachhaltigkeit sind diese Produkte aller­dings im täglichen Gebrauch zu vermeiden. Auch sollten diese für den einmaligen Ein­satz produzierten Flaschen nicht mehrmals verwendet werden (siehe Kapitel "Warum keine PET-Einwegflaschen wiederbefüllen?"). Aber welche wiederverwendbaren Trinkflaschen sind als Alternative zu empfehlen?

11 Trinkflaschen im Test

Um diese Frage beantworten zu können, haben wir aus der Menge an angebotenen Produkten elf ausgewählt und in Kooperation mit der Arbeiterkammer Steiermark getestet. Die Preisspanne reichte von 3,50 bis 29,95 Euro, das Füllvolumen von 400 bis 750 Milliliter. Hergestellt sind die Trinkflaschen aus Kunststoff, Metall oder Glas. Auch die Trinkverschlüsse unterscheiden sich: Die Palette reicht vom einfachen Schraubverschluss bis hin zum ein­händig bedienbaren Schnellverschluss.

Wir wollten für unseren Test wissen, ob die ausgewählten Produkte Schadstoffe enthalten und wie es mit der Praxistauglichkeit ausschaut. Weiters haben wir uns die Kennzeichnung bzw. Beschreibung und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen näher angesehen.


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In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Emil Bio-Stern, Sigg Glow Moon Dinos, Klean Kanteen Classic, Dora's Edelstahlflasche, Tupperware EcoEasy Trinkflasche, Camelbak Eddy, Mc Kinley Edelstahlflasche, SimPex Color, Oxybag Unicorn, Tedi Flasche mit Trinkhalm, Nalgene OFT

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Bewertung

Wertung: 5 von 5 Sternen
8 Stimmen

Kommentare

  • @PET-Flaschen?
    von REDAKTION am 23.03.2020 um 17:39

    Es gibt bereits Untersuchungen zum Thema Mikroplastik in PET-Flaschen. Informationen über eine dieser Studien finden Sie z.B. bei unseren deutschen Kollegen von der Stiftung Warentest: https://www.test.de/Natuerliches-Mineralwasser-im-Test-4258945-5337025/. Auch wir haben bereits zu diesem Thema berichtet: https://www.konsument.at/essen-trinken/einweg-plastikflaschen-wiederverwenden

    Generell können in PET-Einwegflaschen zwei problematische Stoffe auftauchen: Mikroplastik und Acetaldehyd. Erlaubt sind PET-Flaschen dennoch. Unseren Einschätzungen zufolge hat das mehrere Gründe:

    • Mikroplastik ist ein relativ neues Thema. Bis vor kurzem war wenig darüber bekannt.
    • Problematisch ist in erster Linie das Wiederbefüllen der PET-Flaschen. Dadurch setzen sich noch mehr Mikropartikel ab.
    • Der Nachweis von Mikroplastik ist noch keine validierbare Testmethode, die routinemäßig durchgeführt werden kann.
    • Noch ist sehr wenig über die Folgen der Aufnahme von Mikroplastik in den Körper bekannt. Verbote setzen aber valide Daten voraus.

    PET-Flaschen sind ohne Zweifel günstiger als wiederverwendbare Kunststoff-Trinkflaschen. Letztere sind aber (im Gegensatz zu PET-Flaschen) für den wiederholten Gebrauch designt. Dennoch zeigt unser Test: Auch die Kunststoff-Verschlüsse der wiederverwendbaren Trinkflaschen nutzen sich nach 1000 Mal öffnen und schließen stark ab. Deshalb empfehlen wir, eine Flasche aus Glas oder Edelstahl zu verwenden.

    Ihr KONSUMENT-Team.

  • PET Flaschen?
    von multitude am 22.03.2020 um 22:03
    Wenn es stimmt, dass in PET Flaschen immer Mikroplastik vorhanden wäre- und dieses gesundheitlich bedenklich ist-, wieso sind diese dann für Mineralwasser und sonstige Getränke im Handel zugelassen? Gibt es dazu Tests oder Untersuchungen und wo kann man diese nachlesen?
    Und - sind sie schlechter als die anderen Kunststoffflaschen im Test, was ihre Schadstoffbelastung betrifft?
    Denn die PET-Flaschen sind ja praktisch kostenlos zu haben, was man von keiner der getesteten Trinkflaschen behaupten kann.
  • warum ist die sigg-flasche nicht für den geschirrspüler geeignet?
    von jumpingjack am 22.03.2020 um 18:15
    Aluminium verträgt sich nicht mit dem Geschirrspüler - wenn die dünne Schutzschicht weg ist verfärbt sich Aluminium bzw. oxidiert, wird sehr unansehnlich - und das essen bekommt kontakt mit Aluminium - darüber gibt es einige Diskussionen.

    gilt auch für andere aluminiumteile (schlagobersautomaten, knoblauchpresse, mokkakannen usw.)
  • sigg
    von dd74 am 22.03.2020 um 12:56
    danke für den test! warum ist die sigg-flasche nicht für den geschirrspüler geeignet?