KONSUMENT.AT - Preisvergleich, Schattenarbeit, Supermärkte ... - Elektroautos 4/2016

Preisvergleich, Schattenarbeit, Supermärkte ...

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KONSUMENT 6/2016 veröffentlicht: 25.05.2016

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Ladewirrwarr

Das Inseldenken vieler Ladestationsbetreiber kann ich aus betriebswirtschaftlicher Sicht ja zu einem kleinen Teil nachvollziehen. Mit dem derzeitigen „Ladewirrwarr“ wird man aber wohl kaum ein breites Publikum für den Umstieg auf die Elektromobilität begeistern können. Als Elektroautofahrer möchte ich nicht mit 10 oder 15 Ladekartenanbietern Verträge abschließen, um bei einem Großteil der Stationen in Österreich zu laden. Leider haben Sie im Artikel die Information vorenthalten, dass es zum Glück diesbezüglich schon innovative Lösungen gibt.

Ich benutze zum Beispiel die Plattform www.emobility.community . Hier findet man alle Stationen, bei denen auch ohne Ladekarte (mittels PayPal oder Kreditkarte) getankt werden kann. Die meisten Stationen befinden sich zwar derzeit in Deutschland, die Firma has.to.be (Betreiber der Plattform) hat allerdings bis Mitte 2016 weitere 500 Ladepunkte in Österreich angekündigt. Bleibt zu hoffen, dass das Laden eines Elektroautos bald so kundenfreundlich wie das Tanken eines Verbrenners wird.

Lena C.
Klosterneuburg