Palmöl: Zertifizierung und Siegel

Nachhaltig irritierend

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KONSUMENT 4/2017 veröffentlicht: 30.03.2017

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Palmöl - Teil 3: Manche Lebensmittelhersteller setzen auf Palmöl aus nachhaltigem Anbau. Doch nur die wenigsten kennzeichnen das auf ihren Waren auch deutlich.

"In jedem zweiten Produkt, das wir im ­Supermarkt kaufen, steckt Palmöl.“ So lautete das Fazit unseres Reports in KONSUMENT 2/2017. Doch immer mehr Kunden wollen von diesem Fett nichts wissen – Stichwort: Zerstörung des tropischen Regenwalds, ­erbärmliche Arbeitsbedingungen auf den Ölpalmen-Plantagen. - Lesen Sie auch:

Zeritifiziertes Palmöl

Viele Konsumenten machen sich deshalb auf die Suche nach Produkten, die ohne Palmöl auskommen. Auch wir gingen in den Lebensmittelgeschäften diesen steinigen Weg und stellten fest: Wer ganz genau schaut, kann Alternativen finden, aber es ist mühsam und die Ausbeute ist gering.

Eine andere Möglichkeit ist, auf sogenanntes zeritifiziertes Palmöl zu setzen. Damit wird zumindest die Einhaltung gewisser Standards bei der Palmöl-Gewinnung garantiert. Doch Konsumenten wird es schwer gemacht, ­herauszufinden, welches Öl genau im Produkt ihrer Wahl steckt. Ein staatliches Siegel mit klaren Vorgaben für nachhaltig erzeugtes Palmöl existiert derzeit nicht. Andere ­Labels gibt es zwar, doch bei uns sind sie derzeit kaum auffindbar.

Information Mangelware

Die meisten Hersteller drucken auf ihre ­Verpackungen nur einen sehr allgemeinen Satz zum verwendeten Palmöl. ­Kunden, die danach suchen, brauchen viel Geduld und Adleraugen, um diesen Hinweis überhaupt zu finden. Wenn man Glück und vor allem einen langen Atem hat, lassen sich auf der Homepage noch weitere Informationen entdecken, falls man gezielt danach sucht. Auch wir schauten uns auf der Jagd nach ­Lebensmitteln mit gekennzeichnetem zerti­fizierten Palmöl buchstäblich die Augen aus dem Kopf.

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