Datenschutz: Zalando

Kein Grund zum Schreien

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KONSUMENT 6/2015 veröffentlicht: 28.05.2015

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Hier könnte sich Amazon ein Stück abschneiden: Der Modeversender Zalando nimmt zumindest den Schutz der Kundendaten erfreulich ernst.

Bisher in unserer Datenschutz-Reihe erschienen:


„Schrei vor Glück“ – mit diesem Slogan und den dazugehörigen auffälligen TV-Spots wurde der Onlineversender Zalando bekannt.

Zalando Partys

Heute bestellen bereits über 14 Millionen Menschen beim Unternehmen. Darunter viele junge Leute, die sogenannte Zalando-Partys organisieren. Dabei lässt sich eine Teenie-Gruppe haufenweise Mode an eine Adresse liefern, probiert und feiert gemeinsam, wählt einige Stücke aus und sendet ­einen großen Berg Textilien wieder retour.

Arbeitsbedingungen nicht top

Die Partys und die TV-Spots kennt man. ­Weniger geläufig ist vielen Kunden, dass ­Zalando schon öfter Kritik wegen seiner ­­Arbeitsbedingungen in den Logistiklagern einstecken musste. Zuletzt im April 2014, als eine verdeckt arbeitende TV-Journalistin von Sitzverboten, flughafenähnlichen Personenkontrollen und gegen das Arbeitsrecht verstoßenden Pausenregeln berichtete.

Unternehmen ist und bleibt erfolgreich

Es vergehe kaum ein Tag, an dem der Rettungsdienst nicht zum Lager gerufen werde, erzählte sie. Doch offenbar tut dieser Umstand dem Erfolg des Unternehmens keinen ­Abbruch. Sowohl der Umsatz als auch die ­Kundenzahl steigt. Wir haben uns angesehen, wie es um die Datenschutzbedingungen bestellt ist.


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