Datenschutz: Booking.com

Datendeals unter der Decke

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KONSUMENT 10/2015 veröffentlicht: 24.09.2015

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Das Hotelportal Booking.com weiß viel über seine Nutzer und umwirbt sie mit Penetranz. Die Auswahl der Buchungsvorschläge erfolgt nicht gerade uneigennützig.

Bisher in unserer Datenschutz-Reihe erschienen:


Berg an Daten-Macht angesammelt

Im Schatten von Internetgiganten wie ­Google, Apple und Facebook ist eine Vielzahl an Firmen entstanden, die unbemerkt einen vergleichbaren Berg an Daten-Macht angesammelt haben. Das Hotelportal Booking.com zum Beispiel entwickelt sich mehr und mehr zu dem dominanten Buchungsportal für Unterkünfte auf der ganzen Welt. Für die Nutzer ist es zweifellos praktisch, tausende Nächtigungsmöglichkeiten auf einer Web­site durchforsten zu können.

Viele Informationen als Vorteil für die Nutzer

Ein weiterer Vorteil ist, dass man sich dank Plattformen wie Booking, Holidaycheck & Co schon vorab so gut über die Hotels informieren kann wie noch nie. Potenzielle Abzocker werden auf solchen Seiten schnell als solche enttarnt, Touristennepp kann einfacher vermieden werden als in der Prä-Internet-Ära.

Vormachtstellung des Portals als Nachteil für Nutzer und Anbieter

Mitunter führt die überdimensionale Marktmacht der Plattform sogar dazu, dass Preise für die Inanspruchnahme von Beherbergungsstätten günstiger werden. Unterm Strich jedoch schadet die beherrschende Stellung des Portals sowohl den Nutzern als auch den Anbietern. Für Erstere bestehen auch Gefahren, was den Datenschutz betrifft.


Netzwerk der europäischen Verbraucherzentren ECC-Net

Dieser Artikel entstand im Rahmen der „Action 670702 – ECC-NET AT FPA“, für welche das Europäische Verbraucherzentrum Österreich Förderungen aus den Mitteln des Verbraucherprogramms der Europäischen Union (2014–2020) erhält.

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8 Stimmen

Kommentare

  • Fußangeln bei booking.com
    von Esch am 13.02.2016 um 14:08
    Auf den diversen Hotelseiten wird man mit Information überhäuft aber wichtige werden gerne weggelassen: So buchte ich für meine Familie 2 Zimmer beim gleichen Hotel über booking.com. Nachdem ich chancellation policy und Bezahloption überprüft hatte, musste ich nach dem Buchen feststellen, dass diese für jedes Zimmer unterschiedlich waren und praktischerweise wurde die für mich ungünstige Bezahloption gleich auf beide Zimmer angewendet! Ein entsprechender Hinweis vor dem Buchen von booking.com wäre wohl nicht zuviel verlangt
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