KONSUMENT.AT - Datenschutz: Adresshandel - Cebus AG verlangt 1485€

Datenschutz: Adresshandel

Für eine Handvoll Cent

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KONSUMENT 2/2016 veröffentlicht: 28.01.2016

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Kauffreudige Frauen

Der zweite Ansprechpartner, die Cebus AG mit Sitz in der Schweiz, war ebenfalls nur bereit, uns die rechtlich erlaubten Daten weiterzugeben, also den Namen und die Adresse der jeweiligen Konsumenten. Es wurde lediglich mitgeteilt, dass die Personen zu 60 Prozent weiblich seien und es eine sehr kauf­freudige Personengruppe sei, für die Gesundheit und ein positives Leben an erster Stelle stünden. Die Kosten des Datensatzes beliefen sich auf 1.485 Euro netto.

25.000 private Mail-Adressen

Weiters bot uns die ­Firma an, unser Werbeansinnen für 990 Euro netto an 25.000 private E-Mail-Adressen zu verschicken. Generiert habe sie diese Kunden­gruppe (fitness- & sportinteressierte Personen zwischen 18 und 40 Jahren, mittlere Kaufkraft) über Online-Gewinnspiele.

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Kommentare

  • Nachsatz..........
    von Hueher am 03.02.2016 um 14:51
    Eigentlich müßte die POST nicht nur das Briefgeheimnis schützen, nein, sondern auch die Daten der Postkunden. Auch die Post und Telekom mutiert zum Datenkraken, warum, aus GELDGIER, weil beim eigentlich illegalen Verkauf meiner Daten Geld gemacht wird. Auch ich bekam von dieser besch... Partei der Neos eine ungewollte SMS, wählen tue ich diese Diletanten sowieso nicht!!!
  • Ich kann nur warnen vor sogg. Preisausschreiben !
    von Hueher am 03.02.2016 um 14:46
    Ich mache bei keinem Preisausschreiben mit, weder im Internet, noch mit Postkarte oder Telefon(SMS), denn das ufert zu einer riesigen Datensammelwut aus, die ich niemehr beherrschen kann. Ich hatte in der Anfangszeit des Internets noch unbedarft mitgemacht, der "Erfolg" war, es kamen jede Menge Mails zurück von hunderten Versendern! Meine Reaktion war, Mailzugang stopen und neue Mailadresse nehmen............ Ein kleines Beispiel: irgendwann in den 90er Jahren wollte ich etwas über "trockene Augen" in Erfahrung bringen, beim "Netdoktor", da dies damals noch nicht so bekannt gewesen ist, bei meinem Arzt. So weit so gut, damals........ Jahre später, muß so ca. 2009 gewesen sein, suchte ich eigentlich nichts besonderes bei "Google", lediglich meinen Namen! Ich bekam fast einen Herzschlag, stand unter Anderem auch das ich mit eben dieser Anfrage "trockene Augen" beim "Netdoktor" war!!! Nun gut, die Frage nach trockenen Augen ist nicht so problematisch, aber was wäre gewesen, hätte ich intimere Fragen gestellt ( HIV,Sexualität, besondere Krankheiten usw..) kaum weiter auszudenken....... Fazit: es war mir eine große Lehre, NICHTS über das Internet zu erfragen oder recherchieren und dies sollte auch alle Anderen Verbrauchern bewußt sein!? Google-Facebook&Co sieht und hört alles.......